Formel 1 | Ferrari nur zweite Kraft: "Kennen unsere Schwächen"
Nach dem gelungenen Start beim Trainingsauftakt für Charles Leclerc und Lewis Hamilton fuhr Mercedes-Pilot George Russell den beiden Ferrari-Stars am Nachmittag den Rang ab. Vor dem Heim-Grand-Prix der Scuderia muss man noch an den Details tüfteln.
Ferrari-Pilot Charles Leclerc sieht nach den ersten beiden Trainingssessions vor dem Großen Preis von Italien noch "einiges an Arbeit" auf das Team zukommen, wie er gegenüber "f1.com" betonte. Denn: Die Konkurrenz macht in Monza einen "starken" Eindruck.
Vor allem Mercedes um den Briten George Russell schickt sich an, am Samstag im Qualifying (16:00 Uhr) die Bestzeit zu fahren. Am Nachmittag verwies er Leclerc auf den zweiten Platz. WM-Leader Kimi Antonelli, der wegen eines geplanten Motorenwechsels am Sonntag im Rennen (15:00 Uhr) vom letzten Startplatz aus fahren muss, wurde Dritter.
Leclerc weiter: "Wir kennen unsere Schwächen und werden uns darauf konzentrieren und alles geben, um am Sonntag das bestmögliche Ergebnis einzufahren."
Bei Ferrari will man die Daten auswerten
Auch Lewis Hamilton, Fünfter in FP2, sah einen "etwas durchwachsenen Trainingstag" vor heimischem Publikum. Man könne jedoch "einige wertvolle Erkenntnisse mitnehmen", hob er das Positive hervor.
Nach Monza war Ferrari mit einem Updatepaket gereist. "Die überarbeitete Antriebseinheit ist ein Schritt in die richtige Richtung, und ich bin allen im Werk sehr dankbar für die Arbeit, die sie darin investiert haben", so der Rekordweltmeister: "Wir haben im Laufe des Tages einige Änderungen vorgenommen, und es gibt positive Aspekte, die wir aus den Trainingseinheiten mitnehmen können, aber es war dennoch schwierig, das Maximum aus dem Auto herauszuholen und eine komplette Runde zusammenzufahren."
Daher steht für Ferrari eine Zusatzschicht an: "Wir werden heute Abend die Daten auswerten und schauen, was wir tun können, um das Auto für morgen besser abzustimmen."