Formel 1 | Härtetest für Stadtkurs in Madrid wird zum Flaggen-Festival
Der Countdown läuft, schon in rund drei Wochen wird die Formel 1 zum ersten Mal auf dem so genannten Madring in Madrid unterwegs sein. In dieser Woche finden auf dem Kurs Testfahrten mit Formel-3-Wagen statt, um für die Königsklasse gerüstet zu sein. Dabei kristallisierte sich schon am ersten Tag schnell ein Problem heraus.
Der Motorsport-Weltverband FIA hat den neuen Stadtkurs in Madrid am Montag einem ersten Härtetest unterzogen und die gesamte Anlage mit einer Reihe von Formel-3-Wagen intensiv auf Herz und Nieren geprüft. Schon am 11. September wird die Formel 1 erstmals zu Gast auf dem Madring sein.
Alles in allem verlief der Test zufriedenstellend. Der 5,4 Kilometer lange Kurs präsentierte sich in einem guten Zustand, Sicherheitszufahrten sind fertiggestellt und im Paddock, den Garagen, auf den Tribünen und den Fan-Zonen sind nur noch kleine Maßnahmen notwendig, um der Anlage den letzten Feinschliff zu verpassen.
Neue Strecke, ungewöhnliches Problem
Zu einem Problem wurde für die bis zu 31 Formel-3-Fahrer dagegen etwas anderes. Durch die zahlreichen Baustellen, die sich noch in unmittelbarer Nähe der Strecke befinden, wurde immer wieder Dreck und Staub auf den Asphalt geweht. Viele Fahrer hatten damit große Schwierigkeiten und touchierten die Streckenbegrenzung. Am Ende sorgte die Verschmutzung der Strecke für nicht weniger als neun Rote Flaggen und Unterbrechungen des ersten Testtags.
Sowohl der FIA-Renndirektor als auch zahlreiche Mitarbeiter von diversen Formel-1-Teams waren am Montag vor Ort, um sich selbst ein Bild vom Zustand der brandneuen Anlage zu verschaffen.
Auf dem Madring findet in dieser Saison der Große Preis von Spanien statt, der bis einschließlich der letzten Saison in Barcelona ausgetragen wurde. Das Rennen dort findet allerdings nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus statt und wechselt sich mit Portugal als F1-Gastgeber ab.