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Formel 1: Horner zu Ferrari? Bericht bringt Licht ins Dunkle

Sport

Ein öffentlicher Flirt mit einem Engagement und die anhaltende sportliche Schwächephase von Ferrari befeuerten zuletzt die Gerüchte um ein Formel-1-Comeback von Christian Horner bei der Scuderia. Ein Medienbericht bringt nun Licht ins Dunkle.

Wie das Fachportal "The Race" unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen vermeldet, laufen derzeit keine Verhandlungen zwischen Horner und Ferrari.

Dass der 52 Jahre alte Brite, der bis Juli 2025 als Teamchef von Red Bull agierte, in dieser Funktion beim Formel-1-Traditionsrennstall als Nachfolger des umstrittenen Frédéric Vasseur anheuert, scheint demnach derzeit äußerst unwahrscheinlich zu sein.

Zwar offerierte Ferrari-Präsident John Elkann Horner das Teamchef-Amt im Sommer 2022. Damals lehnte der Ex-Rennfahrer aber ab.

Horners damalige Bedenken bestehen dürften bis heute bestehen, bezogen sie sich doch auf die begrenzte Machtfülle des Teamchefs bei der Scuderia.

Bei Red Bull hingegen konnte Horner als Teamchef und CEO in Personalunion mit voller Kontrolle über Personal, Fahrer, Sponsoring sowie Großprojekte wie die eigene Motorensparte schalten und walten. Für ihn ist diese vollständige Entscheidungsgewalt die zwingende Voraussetzung für Erfolg.

Ferrari für Horner die "größte Marke in der Formel 1"

Ein solches Alleinherrscher-Konzept würde jedoch der Führungsstruktur bei Ferrari unter Elkann und CEO Benedetto Vigna widersprechen.

Weder Vasseur noch sein Vorgänger Mattia Binotto verfügten über vergleichbare Befugnisse wie Horner bei Red Bull.

Seine Verpflichtung würde eine Rückkehr zu Verhältnissen wie in der Ära von Jean Todt erfordern. Zudem birgt ein Führungswechsel das Risiko interner Widerstände und politischer Machtkämpfe in Maranello.

Horner hatte gegenüber der "Times" Ferrari als "größte Marke in der Formel 1" und "schlafender Riese" bezeichnet.

Er sagte auch: "In dieser Phase meines Lebens gibt es nur ein Team, bei dem ich akzeptieren würde, nicht als Mitbesitzer beteiligt zu sein. Das ist die Scuderia."

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