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Formel-1-Liveticker: Das Rennen in Madrid jetzt live!

Allgemein

In zehn Minuten beginnt das erste Formel-1-Rennen auf dem Madring und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach der Zieldurchfahrt geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Grand Prix.

Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Spanien-Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier.

Zak Brown hat bei F1 TV eben erklärt, dass die Pole hier "nicht ideal" sei. Das habe man in den Rahmenrennen gesehen. Tatsächlich kam dort der Polesitter nicht immer auch als Führender als der ersten Kurve. Mal sehen, wie es gleich läuft.

Alle Autos haben es in die Startaufstellung geschafft. Kimi Antonelli geht mit einem Vorsprung von 66 Punkten auf seinen Teamkollegen in dieses Rennen. Heißt: Er wird die WM nach Madrid und auch nach dem nächsten Grand Prix in Baku auf jeden Fall weiterhin anführen - völlig egal, was in diesen beiden Rennen passiert.

Dahinter ist die Situation allerdings spannend, denn George Russell (201 Punkte), Lewis Hamilton (191) und Lando Norris (171) trennen lediglich 30 Zähler. Theoretisch könnte sich Pole-Mann Norris mit einem Sieg also schon bei diesem Grand Prix in die Top 3 der WM schieben.

40 Minuten noch bis zum ersten Formel-1-Start auf dem neuen Madring. Dort hat jetzt die Boxengasse geöffnet. Zehn Minuten haben die Fahrer ab sofort, um sich auf den Weg in die Startaufstellung zu machen.

Wer auf welchen Reifen startet, das erfahren wir wie immer erst unmittelbar vor dem Start.

An einigen Autos wurden nach dem Qualifying noch einmal Teile getauscht. Das ist erlaubt, wenn es sich um baugleiche Komponenten handelt. Unter anderem wurde am Pole-McLaren von Lando Norris das Brake-by-Wire-System gewechselt.

Die komplette Liste findet ihr hier.

Die Meinungen, wie das heutige Rennen laufen wird, gehen komplett auseinander. Einige erwarten einen langweiligen Grand Prix, weil das Überholen so schwierig werden könnte.

Nico Rosberg sagt dagegen bei Sky: "Es könnte ein wirklich spannendes Rennen werden mit roten Flaggen und Safety-Cars, die für Aufregung sorgen könnten."

Und auch Martin Brundle erklärt: "Im Laufe des Nachmittags wird es einige Herausforderungen geben." Hoffen wir mal, dass die Experten recht behalten.

Zwei spanische Fahrer sind heute am Start, mit Punkten dürfte es aber für beide schwierig werden. "Ich denke, wir haben kein Auto, um Punkte zu holen", sagte Carlos Sainz eben bei der Fahrerparade.

Man müsse daher darauf hoffen, dass vorne irgendetwas passiert, so der Williams-Pilot, der nur von P20 ins Rennen geht. Er kassierte gestern eine Strafe, weil er Valtteri Bottas in Q1 einmal im Weg stand.

"Ich werde trotzdem jede Runde genießen und mein Bestes geben", verspricht er. Fernando Alonso geht ebenfalls nur von P17 ins Rennen und dürfte es unter normalen Umständen auch schwer haben, in Richtung Top 10 zu fahren.

Zwei Stunden noch bis zum Start und in Madrid läuft jetzt die obligatorische Fahrerparade. Hier könnt ihr euch selbst noch einmal einige Eindrücke und ein paar Stimmen vor dem Rennen abholen:

Kleine Randinfo noch: Bei Oliver Bearman wurde nicht nur der Antrieb getauscht, er hat auch ein neues Chassis für das Rennen bekommen. Teamchef Ayao Komatsu macht seinem Fahrer übrigens keinen Vorwurf.

"Er bewegt sich immer am Limit und war [in FT3] leider einfach auf der falschen Seite, was ihm nicht oft passiert. Dass wir in der Meisterschaft derzeit ganz gut dastehen, ist zum großen Teil auch ihm zu verdanken", erinnert Komatsu.

"Man kann nicht nur diese eine Szene betrachten und ihm die Schuld geben. Wenn wir sagen, dass wir gemeinsam gewinnen und verlieren, dann ist das auch so", betont der Teamchef.

Ferrari-Junior Dino Beganovic hat eben das Formel-2-Hauptrennen von der Pole aus gewonnen. Das bedeutet, dass bei allen fünf Rennen an diesem Wochenende in Formel 3 und Formel 2 die Entscheidung jeweils bereits am Start gefallen ist.

In der Meisterschaft hat sich nicht viel verändert. Red Bulls Nikola Tsolov blieb ohne Punkte, Ferrari-Junior Rafael Camara wurde Zehnter und verkürzte seinen Rückstand damit minimal auf sieben Punkte.

In der Startaufstellung werden nachher nur 21 Autos stehen. Haas hat bei Oliver Bearman den Antrieb getauscht, nachdem er im Qualifying nicht fahren konnte. Er wäre damit sowieso nur als 21. gestartet, nun fährt er dem Feld aus der Boxengasse hinterher.

Die aktualisierte Startaufstellung findet ihr hier.

Bei Mercedes will man im WM-Kampf weiterhin keinen Fahrer bevorzugen. "Das war in den vergangenen zwölf Jahren Teil unserer Aufgabe: beide Seiten des Teams gut zu managen", erklärt Toto Wolff bei Sky.

"Wenn man im Titelkampf steht, ist nach einem Rennen immer einer enttäuscht und der andere glücklich", weiß er aus langjähriger Erfahrung. Grundsätzlich bekommen jedoch beide Fahrer die gleichen Chancen.

"Das heißt aber nicht, dass wir keine schwierigen Entscheidungen treffen", stellt er auch klar und betont: "Es ist eine Entscheidung, die man manchmal treffen muss - übrigens in beide Richtungen, egal wer gerade vorne liegt."

"Das sind Entscheidungen, die man treffen muss, um eine Meisterschaft zu gewinnen. Aber es wird immer ein Gleichgewicht geben", betont Wolff.

"Wir können nicht bis 2031 warten, um wieder einen echten Sport zu haben", sagt Fernando Alonso und erneuert damit die Kritik am aktuellen Formel-1-Reglement, das seiner Meinung nach zu viel von der fahrerischen Herausforderung wegnimmt.

Denn die neue Strecke in Madrid biete laut ihm einige Besonderheiten, die mit den aktuellen Autos jedoch überhaupt nicht zum Tragen kommen. "Es ist in gewisser Weise traurig, mit dieser Fahrzeuggeneration auf eine so tolle Strecke wie diese zu kommen", so Alonso.

Was genau er damit meint, das erfahrt ihr hier.

Wie üblich werfen wir vor dem Rennen heute natürlich auch einen Blick auf die möglichen Strategien. Obwohl der Reifenverschleiß am Freitag sehr hoch war, geht Pirelli aktuell eher von einer Einstoppstrategie aus.

Hintergrund sind die Schwierigkeiten beim Überholen und die lange Boxengasse. Dadurch kostet ein zusätzlicher Boxenstopp viel Zeit und bringt zudem die Gefahr mit sich, danach im Verkehr festzustecken.

Sollte der Reifenverschleiß aber wirklich so hoch sein, könnten trotzdem einige Teams auf zwei Stopps setzen. Und wie immer könnten ein Safety-Car oder eine rote Flagge sowieso alle Pläne über den Haufen werfen ...

Wir haben einen neuen Meister: Ugo Ugochukwu hat ein zweiter Platz im Formel-3-Rennen eben gereicht, um sich vor Audi-Junior Freddie Slater den Titel zu sichern. Der ehemalige McLaren-Junior tritt damit in die Fußstapfen von Fahrern wie Oscar Piastri (2020) oder Gabriel Bortoleto (2023).

Das Rennen ging fast ohne Zwischenfall und ohne rote Flagge über die Bühne, und auch hier hatte mit Tuukka Taponen am Ende der Fahrer die Nase vorn, der den Start gewonnen hatte. Der Ferrari-Junior schnappte sich beim Saisonfinale damit seinen ersten Formel-3-Sieg.

In der ersten Reihe stehen nachher Lando Norris und Kimi Antonelli. Was beide gemeinsam haben? Sie haben noch nie das Premierenrennen auf einer neuen Formel-1-Strecke gewonnen. Mehr dazu in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die letzten 20 Sieger auf neuen Formel-1-Strecken

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