Formel-1-Liveticker: Das Rennen in Spa-Francorchamps jetzt live!
Alexander Albon hat sich bereits vor dem Start eine Untersuchung eingehandelt. Wir wissen nicht ganz genau, um was es geht, die Rennleitung meldet als Grund lediglich "CAR SAFETY LIGHTS", also die Sicherheitslichter am Auto. Dürfte aber vermutlich sowieso keine große Rolle spielen, weil Williams hier im Normalfall eh nicht um Punkte mitkämpfen wird. Alle 22 Autos stehen in der Startaufstellung. Das ist durchaus erwähnenswert, denn zur Abwechslung startet heute mal niemand aus der Boxengasse - trotz der vielen Gridstrafen. Schnelles Wetterupdate noch: Über der Strecke sehen wir aktuell eine ziemlich dunkle Wolke. Regen ist ja eigentlich nicht angesagt, aber das dürfte jetzt den ein oder anderen vielleicht durch verunsichern. Behalten wir im Auge. Ihr kennt das Spiel: 40 Minuten noch bis zum Start und damit öffnet jetzt die Boxengasse in Spa. Zehn Minuten haben die Fahrer nun, um sich auf den Weg in die Startaufstellung zu machen. Die Startreifen sehen wir hier allerdings noch nicht. Die werden erst gleich im Grid montiert. Die finale Reifenwahl erfahren wir erst wenige Minuten vor dem Start. Die BBC berichtet, dass Red Bull einen Quasi-Nachfolger für Helmut Marko gefunden hat. So soll Gwen Lagrue von Mercedes zu den Bullen wechseln und dort eine Führungsrolle im Nachwuchsprogramm übernehmen. Aktuell ist Lagrue noch als "Driver Development Advisor" bei Mercedes unter Vertrag. Offiziell bestätigt ist der Wechsel zu Red Bull allerdings noch nicht. Charles Leclerc und Lewis Hamilton fahren nur von P4 und P5 los. Der Monegasse stellt jedoch klar, dass er ein Podium heute noch für möglich halte. "Das Überholen wird für uns allerdings schwierig werden", betont er aber auch. Daher werde es wichtig sein, gleich beim Start nach vorne zu kommen. "Wenn wir uns da die Position auf der Strecke holen, haben wir hoffentlich genug Pace, um vorne zu bleiben", so Leclerc. Knapp zwei Stunden noch bis zum Start in Spa, wo jetzt gerade die Fahrerparade begonnen hat. Hier könnt ihr euch selbst noch einmal ein paar Eindrücke und Stimmen direkt von der Strecke abholen: Carlos Sainz ist der fünfte Fahrer, der an diesem Wochenende eine Gridstrafe kassiert. Er hat eine neue Kontroll-Elektronik für den Motor bekommen und muss damit in der Startaufstellung zehn Plätze zurück. Die aktualisierte Startaufstellung findet ihr hier. Aston Martin plant für Budapest ein großes Update. Das Rennen heute soll daher das letzte sein, bei dem man hoffnungslos hinterherfährt. "Wir wissen, dass es hier nicht viel zu gewinnen gibt", sagt Lance Stroll. "Es geht darum, dieses Wochenende hinter uns zu bringen und uns auf das zu konzentrieren, was in Budapest auf uns wartet", so der Kanadier. Und auch Mike Krack betont: "Es wird kein leichtes Rennen." "Aber wir werden uns darauf konzentrieren, morgen das Beste herauszuholen. Nur noch ein Rennen, dann können wir uns auf Budapest konzentrieren", betont er. Bleibt nur zu hoffen, dass das Update dann auch wirklich wie erhofft zündet ... Weil wir vorhin schon über die Gridstrafen an diesem Wochenende gesprochen haben: In Spa ist es durchaus möglich, ein Rennen auch von außerhalb der Top 10 sogar noch zu gewinnen. Die Traditionsstrecke taucht in dieser Fotostrecke gleich doppelt auf: Fotostrecke: Die größten Aufholjagden der Formel-1-Geschichte In der Formel 3 triumphierte vorhin ein Red-Bull-Junior, der Sieg im Formel-2-Hauptrennen ging nun an Ferraris Rafael Camara. Red Bull darf sich aber trotzdem auch freuen, denn Junior Nikola Tsolov führt die Meisterschaft nach P3 weiter an. Oliver Goethe schied bereits früh aus. ... liefert uns Franco Colapinto hier das "Gegenprogramm" zu Carlos Sainz: Seit fünf Jahren konnte kein Pilot den Großen Preis von Belgien mehr von der Poleposition aus gewinnen. Zum bis heute letzten Mal gelang das Max Verstappen im Jahr 2021. "Die Poleposition hier ist super für den Samstag, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich die Poleposition haben möchte, wenn ich zum ersten Mal durch Eau Rouge fahre", sagt auch Toto Wolff bei Sky. Polesitter Kimi Antonelli selbst weiß ebenfalls: "Mit Max an meiner Seite wird es nicht einfach werden". Könnte ein spannender Start werden nachher ... Carlos Sainz ist eben ins Fahrerlager gekommen. Es ist unübersehbar (und wenig überraschend), wem er heute Abend beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien die Daumen drückt: Andrea Stella hat mit Humor auf die Gerüchte reagiert, dass Max Verstappen zu McLaren wechseln könnte. "Es wäre eine faszinierende Möglichkeit, doch wir müssten mit einem dritten Auto an den Start gehen", witzelt der Teamchef. Seine kompletten Aussagen zu dem Thema findet ihr hier. Laut Pirelli geht es heute mit einer Einstoppstrategie am schnellsten. Vorgeschlagen sind die Varianten Medium-Hard oder Soft-Hard. Ein Zweistopper ist auch möglich, auf dem Papier aber langsamer. Das alles gilt natürlich wie immer nur bei einem normalen Rennverlauf. Sollte es doch regnen oder zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Safety-Car geben, kann das alles anders aussehen.