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Formel-1-Liveticker: Honda kündigt Umstrukturierung an

Sport

Heute sind wir wieder etwas früher dran als vergangene Woche. Auch in Madrid haben wir als Redaktion und unser Experte Marc Surer die Fahrer wieder für ihre Leistung bewertet. Was dabei herausgekommen ist, das erfahrt ihr jetzt in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: Madrid: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion

Beim nächsten Rennen in Baku kommt endlich das große Williams-Upgrade. Doch Alexander Albon glaubt in diesem Jahr nicht mehr an die Wende. "Realistisch gesehen liegen wir im Rennen derzeit 50 Sekunden hinter dem Mittelfeld", erklärt er.

Heißt: Das Upgrade müsste Williams rund eine Sekunde bringen, um dort wieder mitzumischen. Albon erklärt, er hoffe natürlich, dass das der Fall sei. Aber so richtig daran glauben kann er nicht.

"Uns ist klar, dass wir im Moment zu weit zurückliegen", sagt er und betont daher: "Wir müssen uns auf das nächste Jahr konzentrieren." Denn die erhoffte Wende wird 2026 wohl nicht mehr kommen.

Bei McLaren ärgerte man sich gestern über das VSC. Lando Norris bezeichnete die Situation als "unfair", doch Teamchef Andrea Stella stellt klar, dass das keinesfalls eine Kritik an der Rennleitung sei.

"Der Rennleiter wendet die Richtlinien und Vorschriften zum Zeitpunkt des von ihm geleiteten Rennens an", betont er und erklärt, bei einem VSC schaue sich der Rennleiter nicht an, was sonst gerade noch im Rennen passiere.

"Das würde sehr ablenken", weiß Stella, der daher über die Rennleitung sagt: "Gemessen an der aktuellen Situation haben sie gute Arbeit geleistet." Man ärgert sich bei McLaren nur über die Regeln als solche, nicht über die Umsetzung.

Möglicherweise müsse man hier also nachbessern. "Aber das ist nicht die Aufgabe des Rennleiters", betont Stella.

Drei Rennen hat der Franzose nun bereits verpasst. Und laut Red Bull ist auch noch nicht sicher, ob er beim Grand Prix in Baku in zwei Wochen wieder im Auto sitzen kann.

"Wir werden denselben Ansatz beibehalten", kündigt Teamchef Laurent Mekies an. Heißt: "Wir werden die Lage in einer Woche neu bewerten."

Denn weil jetzt erst einmal eine kleine Pause ansteht, will das Team nichts überstürzen und sich möglichst viel Zeit lassen, um Hadjars Fortschritte zu beobachten.

Er werde nämlich nur dann fahren, "wenn er sich fast zu 100 Prozent fit fühlt", so Mekies, der ergänzt: "Wenn er das Gefühl hat, dass die Genesung noch nicht abgeschlossen ist, bleiben wir bei unserem Ansatz, seine Genesung an erste Stelle zu setzen."

In diesem Fall würde Liam Lawson in Baku noch ein weiteres Mal im Red Bull sitzen.

Lewis Hamilton war bis gestern der einzige Fahrer, der 2026 in jedem Rennen gepunktet hatte. Diese Serie ist nun gerissen. Der Rekordweltmeister selbst sagt über seinen Bremsdefekt: "Ich hatte Glück, dass ich es [zurück an die Box] geschafft habe.“

"In einem so verrückten Rennen ergab es keinen Sinn, auf der Strecke zu bleiben. Wir wollten kein Risiko eingehen", erklärt Hamilton. Daher stellte er den Ferrari nach wenigen Runden in der Garage ab.

Ferrari blieb gestern bereits im vierten Rennen in Folge ohne Podium. Gut läuft es aktuell also nicht, aber in unserer beliebten Montagskolumne hat sich Christian Nimmervoll dieses Mal trotzdem für einen anderen Protagonisten entschieden. Die findet ihr hier:

Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Carlos Sainz

Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: Lando Norris

Videoanalyse Madrid 2026

Wie der falsche Sieger den GP von Spanien gewonnen hat | Rennen F1 Madrid 2026

Ferrari blieb bei der Premiere auf dem Madring ohne Podium - was laut Frederic Vasseur vor allem am Qualifying lag. "Das müssen wir verbessern, denn wenn man sich die Pace ansieht, stellt man fest, dass sie während des Rennens vorhanden ist", so der Teamchef.

Im Qualifying dagegen führte Lewis Hamilton das Feld nach den ersten Q3-Runs zwar an, am Ende wurden es aber nur P4 und P5 für Ferrari. "Wir müssen im Qualifying einen besseren Job machen", betont Vasseur daher.

Denn weil das Überholen in Madrid so schwierig war, kam man schließlich auch im Rennen nicht mehr über P4 hinaus. Das ärgert Vasseur vor allem deshalb, weil die Rennpace der Scuderia regelmäßig besser als das Tempo im Qualifying sei.

Bereits in Zandvoort sei es so gewesen, dass Ferrari im Qualifying Rückstand hatte "und [wir] dann im Rennen ein starkes Tempo hatten", erinnert der Teamchef. Auch dort reichte es dann aber nicht mehr für ein Podium.

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Die Königsklasse macht in dieser Woche eine Pause, aber wir sind hier trotzdem für euch am Start.

In den kommenden Stunden wollen wir noch einmal auf die Premiere der Königsklasse auf dem Madring zurückblicken und einige spannende Themen vom Spanien-Grand-Prix aufarbeiten.

Ruben Zimmermann begleitet euch an dieser Stelle durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, X, Instagram und YouTube.

Hier gibt es unseren gestrigen Liveticker noch einmal zum Nachlesen.

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