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Formel-1-Liveticker: Untersuchung gegen Lewis Hamilton

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Der Weltmeister landete nur auf P7, hätte laut eigener Aussage aber ganz vorne mitmischen können. "Das Tempo war ehrlich gesagt unglaublich. Ganz ehrlich, ich glaube, das Tempo hätte heute locker für einen Podiumsplatz gereicht", betont er. "Das wurde natürlich dadurch erschwert, dass ich erst von Platz 13 gestartet bin", erinnert er. "Auch die VSC-Phasen kamen für uns zum ungünstigsten Zeitpunkt. Sie kamen den Fahrern mit harten Reifen voll zugute und kamen für mich etwas zu früh." Er habe durch das VSC zehn Sekunden verloren und dann ja später auch noch einen langsamen Stopp gehabt. "Das sind insgesamt 16 Sekunden, die wir einfach an meiner Rennzeit verloren haben", erklärt er. "Ich glaube, das Tempo war gut genug für einen Podiumsplatz oder sogar für den Sieg. Es ist schade, dass wir das heute nicht versuchen und erreichen konnten", so Norris. Teamchef Toto Wolff lobt den WM-Leader bei Sky und erklärt: "Er war das ganze Wochenende schon dominant, so wie in Silverstone. Und den Sieg hat er sich heute verdient." "In Silverstone hätte er gewinnen müssen, und das hat er heute hier nachgeholt", so Wolff, der natürlich weniger glücklich über die erneute Nullnummer von George Russell ist. "Das war ein neues Problem, aber das war nicht nur auf Georges Seite, sondern es hat alle Mercedes-Motoren betroffen, manche mehr, manche weniger", so Wolff über das von Russell beschriebene Problem. "Wir haben einen Motor, der ist unheimlich stark, ein Auto, das ist schnell, aber einfach noch nicht stabil genug. Und das müssen wir noch hinkriegen, weil es auch wertvolle Punkte sind, die wir in der Konstrukteurs-WM verlieren", so der Teamchef. Auch das haben die Rennkommissare inzwischen begründet. Da gab es ja eine Berührung mit Oscar Piastri. Hier heißt es im Urteil: "Im Anfahrbereich zur Kurve 5 setzte Auto 81 zum Überholen von Auto 16 auf der Außenseite an. Auto 81 überlappte Auto 16 zwar teilweise, doch die Vorderachse von Auto 81 befand sich nicht vor der Vorderachse von Auto 16, und es bestand keine Möglichkeit, dass Auto 81 aus dieser Position heraus ein Überholmanöver abschließen konnte." "Nach Feststellung der Rennkommissare hat Wagen 16 Wagen 81 nicht absichtlich an den Rand der Strecke gedrängt. Wagen 16 folgte vor der Einfahrt in Kurve 5 der Ideallinie, indem er sich leicht nach links bewegte, um sich für Kurve 5 vorzubereiten, und es kam zu einer seitlichen Berührung zwischen den beiden Wagen." "Unter diesen Umständen beschlossen die Rennkommissare, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen." Eine Strafe bekam Hamilton heute schon, nämlich für den besagten Unfall mit Russell. Die Rennkommissare erklären das in ihrem Urteil so: "Bei der Anfahrt auf Kurve 5 in der ersten Runde versuchte Wagen 63, an der Außenseite von Wagen 44 vorbeizuziehen, und hatte dabei einen ausreichenden Überlappungsabstand aufgebaut, um Anspruch auf Platz zu haben." "Wagen 44 blieb auf der Innenseite. Während der Kurvenfahrt geriet Wagen 44 ins Untersteuern und kam trotz des Versuchs, Wagen 63 durch eine Gegenlenkung auszuweichen, mit seinem linken Vorderrad an der rechten Seite von Wagen 63 in Kontakt." "Die Rennkommissare stellten fest, dass Auto 63 innerhalb des verfügbaren Platzes blieb und dass die Kollision dadurch verursacht wurde, dass Auto 44 nicht in der Lage war, einen ausreichenden Abstand einzuhalten." "Die Rennkommissare erkennen mehrere mildernde Umstände an. Auto 44 nahm die Anwesenheit von Auto 63 wahr, versuchte, angemessenen Platz zu lassen, und unternahm einen ernsthaften Versuch, einen Kontakt zu vermeiden." "Die Kollision resultierte aus einem Verlust des Grips an der Vorderachse und nicht aus einem aggressiven oder absichtlichen Manöver. Zudem ereignete sich der Vorfall in der ersten Runde, in der ein verminderter Grip und beengte Rennbedingungen bekanntlich herrschen." "Aus diesen Gründen sind die Rennkommissare der Ansicht, dass - obwohl Wagen 44 die alleinige Schuld an der Kollision trägt - eine Zeitstrafe von fünf Sekunden anstelle der üblichen Zehn-Sekunden-Zeitstrafe gemäß den FIA-Strafrichtlinien die angemessene Strafe darstellt." Der Mercedes-Pilot sagt über seinen frühen Ausfall heute: "Ich hatte einen guten Start, kam hervorragend durch die erste Kurve und hing direkt hinter Verstappen. Aber aus irgendeinem Grund entschied sich die Batterie, in Kurve 1 nicht zu laden." "Ich fuhr also durch die erste Kurve, die Batterie lud nicht, und ich kam mit einem Ladestand von nur 35 Prozent aus der Kurve", so Russell, der durch auf der Kemmel-Geraden natürlich ein leichtes Opfer war. "Ich erreichte den höchsten Punkt der Eau Rouge mit null Prozent Batterieladung. Ehrlich gesagt war das gefährlich. Ich wurde von drei Autos überholt", berichtet er. Danach kam es dann zum Unfall mit Hamilton. Seine kompletten Aussagen findet ihr hier. Wir atmen erst einmal durch, denn auch an diesem Wochenende habt ihr bei uns wieder die Möglichkeit, die Piloten für ihre Leistung zu bewerten. Wer waren eurer Meinung nach die besten Fahrer in Spa? Jetzt abstimmen! In zehn Minuten beginnt das Rennen in Spa und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach der Zieldurchfahrt geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Grand Prix. Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Belgien-Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier. Alexander Albon hat sich bereits vor dem Start eine Untersuchung eingehandelt. Wir wissen nicht ganz genau, um was es geht, die Rennleitung meldet als Grund lediglich "CAR SAFETY LIGHTS", also die Sicherheitslichter am Auto. Dürfte aber vermutlich sowieso keine große Rolle spielen, weil Williams hier im Normalfall eh nicht um Punkte mitkämpfen wird. Alle 22 Autos stehen in der Startaufstellung. Das ist durchaus erwähnenswert, denn zur Abwechslung startet heute mal niemand aus der Boxengasse - trotz der vielen Gridstrafen. Schnelles Wetterupdate noch: Über der Strecke sehen wir aktuell eine ziemlich dunkle Wolke. Regen ist ja eigentlich nicht angesagt, aber das dürfte jetzt den ein oder anderen vielleicht durch verunsichern. Behalten wir im Auge. Ihr kennt das Spiel: 40 Minuten noch bis zum Start und damit öffnet jetzt die Boxengasse in Spa. Zehn Minuten haben die Fahrer nun, um sich auf den Weg in die Startaufstellung zu machen. Die Startreifen sehen wir hier allerdings noch nicht. Die werden erst gleich im Grid montiert. Die finale Reifenwahl erfahren wir erst wenige Minuten vor dem Start. Die BBC berichtet, dass Red Bull einen Quasi-Nachfolger für Helmut Marko gefunden hat. So soll Gwen Lagrue von Mercedes zu den Bullen wechseln und dort eine Führungsrolle im Nachwuchsprogramm übernehmen. Aktuell ist Lagrue noch als "Driver Development Advisor" bei Mercedes unter Vertrag. Offiziell bestätigt ist der Wechsel zu Red Bull allerdings noch nicht. Charles Leclerc und Lewis Hamilton fahren nur von P4 und P5 los. Der Monegasse stellt jedoch klar, dass er ein Podium heute noch für möglich halte. "Das Überholen wird für uns allerdings schwierig werden", betont er aber auch. Daher werde es wichtig sein, gleich beim Start nach vorne zu kommen. "Wenn wir uns da die Position auf der Strecke holen, haben wir hoffentlich genug Pace, um vorne zu bleiben", so Leclerc. Knapp zwei Stunden noch bis zum Start in Spa, wo jetzt gerade die Fahrerparade begonnen hat. Hier könnt ihr euch selbst noch einmal ein paar Eindrücke und Stimmen direkt von der Strecke abholen: Carlos Sainz ist der fünfte Fahrer, der an diesem Wochenende eine Gridstrafe kassiert. Er hat eine neue Kontroll-Elektronik für den Motor bekommen und muss damit in der Startaufstellung zehn Plätze zurück. Die aktualisierte Startaufstellung findet ihr hier.

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