Formel 1: Nico Hülkenberg spricht über F1-Zukunft bei Audi
Beim Großen Preis von Ungarn beendete Nico Hülkenberg seine lange Punkte-Durstrecke in der Formel 1, nachdem zwischenzeitlich sogar wilde Gerüchte die Runde machten, wonach der deutsche F1-Routinier um sein Cockpit bei dem Team bangen muss. Der 38-Jährige zog in einem Interview nun eine erste Zwischenbilanz und gab an, sich sogar eine Verlängerung bei dem Rennstall vorstellen zu können. Insgesamt falle die Bilanz nach elf Rennen mit nur zwei WM-Punkten und Rang 18 insgesamt "weitaus positiver aus, als es die WM-Wertung vermuten lässt", sagte Nico Hülkenberg der "Sport Bild": "Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem, was man dort sieht, und dem, was eigentlich auf der Strecke passiert ist und wo wir als Team stehen." Eigentlich hätten er und Audi viel öfter in die Punkte fahren müssen, meint der Altmeister. "Wenn man auf die Tabelle schaut, denkt man: Was ein Käse. Aber wenn man die einzelnen Rennen durchgeht und das Gesamtgefüge sieht, ist das gefühlt deutlich", legte der gebürtige Emmericher nach, der bis zum Großen Preis von Ungarn - dem letzten Rennen vor der Sommerpause in der Formel 1 - auf seine ersten Zähler als Audi-Pilot warten musste. Dort fuhr er auf Rang neun. Formel 1: Hülkenberg spricht über Vertragsverlängerung Zuvor hatten bereits erste Spekulationen die Runde gemacht, dass der lange Zeit punktelose 38-Jährige womöglich sogar bangen muss, sein Cockpit bei dem Rennstall zu verlieren, wo Hülkenberg noch bis Ende 2027 unter Vertrag steht. Fahrer und Team hatten den Gerüchten aber schnell eine Absage erteilt. Geht es nach dem langjährigen Formel-1-Piloten, dann wäre womöglich sogar eine Vertragsverlängerung denkbar. "Sag niemals nie, aber das ist viel zu früh, um darüber nachzudenken. Ich bin im Hier und Jetzt, schaue von Jahr zu Jahr", antwortete Hülkenberg auf Nachfrage, ob er sich vorstellen kann, auch 2030 noch im Audi zu sitzen: "Solange ich Spaß habe, die Stoppuhr stimmt und das Team mich möchte, werde ich für Audi fahren. Ich kann mir vorstellen, dass das noch eine Weile weitergeht." Für ihn zähle aktuell aber nur, "dass wir mit dem Projekt in die richtige Richtung gehen. Das tun wir. Der Rest kommt von allein."