Formel 1 | Red Bull verkündet Cockpit-Entscheidung für 2027
Wenige Wochen nach der Vertragsverlängerung mit Max Verstappen hat Formel-1-Rennstall Red Bull auch sein zweites Stammcockpit für die kommende Saison bestätigt.
Isack Hadjar wird auch in der kommenden Formel-1-Saison an der Seite von Max Verstappen im Red Bull pilotieren. Das gab das Team am Mittwoch offiziell bekannt. Wie lange der neue Vertrag des jungen Franzosen beim Rennstall läuft, teilte Red Bull nicht mit.
"Wir freuen uns sehr darauf, unseren Weg gemeinsam mit Isack fortzusetzen. Seit seinem Einstieg zu Beginn des Jahres hat er sich sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke hervorragend geschlagen – insbesondere wenn man bedenkt, dass dies erst seine zweite Formel-1-Saison ist. Daher fiel uns die Entscheidung für eine Vertragsverlängerung leicht", wird CEO und Teamchef Laurent Mekies in der Mitteilung zitiert.
Hadjar habe sich "von Anfang an" in das Team eingebracht und stand im engen Austausch "mit seinen Ingenieuren, um das Auto weiterzuentwickeln", lobte Mekies.
Vertragsverlängerung als Vertrauensbeweis
Die vergangenen drei Rennen hatte Isack Hadjar aufgrund einer Handgelenksverletzung verpasst. Für ihn war Liam Lawson an die Seite von Max Verstappen gerückt. Zum Großen Preis von Aserbaidschan am Samstag (13:00 Uhr) kehrt der 21-Jährige zurück.
"Die Zeit seit seiner Verletzung war für Isack schwierig, aber diese Vertragsverlängerung ist ein Beweis dafür, wie sehr wir an ihn glauben, und wir können es kaum erwarten, ihn wieder auf der Rennstrecke zu sehen. Wir wollen in dieser Saison noch viel erreichen, aber es ist ein großartiges Gefühl zu wissen, dass die Fahrer, Ingenieure und alle im Werk alle an einem Strang ziehen – engagiert und gemeinsam", führte Mekies aus.
Hadjar selbst betonte: "Ich bin vor acht Monaten zu diesem Team gekommen und habe sofort die Größe und den Ehrgeiz dieser Organisation erkannt. Im Werk gibt es so viele talentierte Menschen, und man ist sich bewusst, welch ein Privileg es ist, für ein so unglaubliches Team an der Seite eines vierfachen Weltmeisters wie Max zu fahren."