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Formel 1: Schumacher geht auf "peinlichen" Horner los

Sport

Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher sieht die öffentliche Interessenbekundung von Christian Horner am Teamchef-Posten bei Ferrari kritisch.

"Sich so anzubiedern, das schon peinlich genug", wetterte Schumacher im "Sky"-Podcast "Backstage Boxengasse" mit Blick auf Horners jüngste Aussagen in einem "Times"-Interview.

Dort hatte sich der ehemalige Red-Bull-Teamchef als möglicher Nachfolger des umstrittenen Frédéric Vasseur bei der Scuderia in Stellung gebracht. Horner bezeichnete den Chefposten bei Ferrari im Zuge dessen als seinen "Traum".

"Wenn er tatsächlich Interesse hätte oder auch von Ferrari Interesse bestünde, dann würde man das so nicht machen. Deshalb ist das einfach nur ein Armutszeugnis. Ich verstehe es nicht", sagte Schumacher. "Lustig ist es trotzdem, aber auch schade. Er war so ein erfolgreicher Mann und jetzt erzählt er nur noch solche Storys."

Konkret soll ein Horner-Comeback bei Ferrari derzeit nicht sein. Dass Vasseur bei den Italienern angezählt ist, steht angesichts der sportlichen Enttäuschungen der letzten Wochen und Monate jedoch außer Frage. Zudem plagen den 58 Jahre alten Franzosen gesundheitliche Probleme.

Formel 1: Führungs-Beben bei "Pulverfass" Ferrari?

"Ferrari ist immer ein Pulverfass. Die Fahrer denken nicht an den Fortschritt des Teams, wollen nur den jeweils anderen schlagen", blickte Schumacher auf die schwierige Gemengelage in Maranello.

Sollte Vasseur auf eigenen Wunsch bei der Scuderia ausscheiden oder rausgeworfen werden, hätte Schumacher einen passenden Nachfolger im Auge.

"Andreas Seidl wäre vom Charakter her eine super Alternative für Ferrari. Andi ist auch jemand, der vom Charakter her in der Lage wäre, den beiden Fahrern zu sagen, wie er sich das vorstellt. Er würde sie auf eine andere Art und Weise auch abholen. Er wäre eine gute Wahl für Ferrari, wenn Fred Vasseur überhaupt zur Diskussion steht", so der 51-Jährige.

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