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Formel 1 trifft Entscheidung über Saisonfinale

Sport

Während die Formel-1-Saison 2026 auf Hochtouren läuft, wirft das Saisonfinale im Nahen Osten seine Schatten angesichts des Iran-Kriegs voraus. Nachdem sich unter anderem zuletzt der viermalige Weltmeister Max Verstappen dafür ausgesprochen hatte, dass die F1 über eine Verlegung oder die Absage der letzten beiden Rennen des Jahres nachdenkt, ist nun eine Entscheidung gefallen.

Bis zuletzt war unklar, ob die Formel 1 auch 2026 das Saisonfinale wie geplant im Nahen Osten austragen wird. Angesichts des Iran-Kriegs stand zur Debatte, dass die Großen Preise von Katar (27.-29. November) und Abu Dhabi (4.-6. Dezember) verlegt oder sogar gänzlich abgesagt werden könnten. Dazu wird es nach Angaben von F1-Chef Stefano Domenicali aber nicht kommen.

"Die Formel 1 wird den ursprünglichen Kalender einhalten. Nach den erhaltenen Zusicherungen finden die letzten beiden Rennen in Katar und Abu Dhabi statt", stellte er am Samstag gegenüber "Sky Sport Italia" klar. "Das ist die Richtung, die wir auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen und Zusicherungen eingeschlagen haben – und die wir unbedingt haben müssen, das versteht sich von selbst."

Formel 1: Malysia "ein ganz besonderes Ereignis"

Aufgrund des Iran-Kriegs hatte man im April bereits die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt. Während der Bahrain-GP am Wochenende in Malaysia nachgeholt wird, wurde das Rennen in Saudi-Arabien ersatzlos gestrichen. Als Ersatz für eines der beiden noch geplanten Rennen im Nahen Osten war unter anderem Imola als Ersatzstrecke ins Spiel gebracht worden.

Malaysia soll also eine Ausnahme bleiben. "Zunächst einmal ist es sicherlich ein ganz besonderes Ereignis, aber das Schöne daran ist, dass man wirklich das Gefühl hat, in Bahrain zu sein. Alle Einrichtungen vermitteln diese Atmosphäre. Wir versuchen, das richtig zu vermitteln, aber es ist klar, dass es ohne die Zusammenarbeit der malaysischen Behörden schwierig gewesen wäre", erklärte Domenicali.

"Die Tatsache, dass bereits am Freitag mehr Zuschauer auf den Tribünen waren als beim letzten Rennen 2017, zeigt, dass die Leidenschaft noch immer spürbar ist, auch wenn die Formel 1 schon so lange nicht mehr in Malaysia zu Gast war. Das ist ein wunderbares Zeichen. Das hat man übrigens schon daran gesehen, wie viele Menschen am Donnerstag in der Boxengasse waren", freut sich der F1-Boss über das Ersatzwochenende.

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