Formel 1: Wolff schließt Verstappen-Knall nicht aus
Mercedes plant in der Formel 1 vorerst zwar keine Veränderungen im Cockpit. Max Verstappen bleibt für die Zukunft dennoch auf dem Radar der Silberpfeile. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bestätigte gegenüber "Sky", mit Kimi Antonelli und George Russell in 2027 gehen zu wollen. "Wir haben da offiziell noch nichts gesagt, aber es ist zum jetzigen Zeitpunkt die einzig logische Konsequenz, wie die Saison verläuft", sagte der Österreicher. "Wir müssen das Auto stabiler machen und jetzt damit zu beginnen, die Fahrer zu wechseln, ist glaube ich nicht das Richtige", erklärte Wolff. Mercedes hatte in den letzten Wochen Probleme mit der Zuverlässigkeit. Beim Großen Preis von Belgien schimpfte Russell über fehlende Power in der Batterie. Der 28-Jährige rangiert in der Formel 1 aktuell 50 Punkte hinter Teamkollege und WM-Spitzenreiter Antonelli. Um sein Cockpit muss Russell trotzdem wohl nicht fürchten. Formel 1: Hintertür für Verstappen bleibt offen Immer wieder wird Mercedes in der Formel 1 mit Verstappen in Verbindung gebracht. Ein konkretes Thema ist der Red-Bull-Superstar bei den Silberpfeilen momentan angeblich nicht. Wolff ließ mit Blick auf die Zukunft eine Hintertür offen. "Wir scheuen uns nicht, die beiden [Antonelli und Verstappen] irgendwann mal vielleicht im Team zu haben", sagte der 54-Jährige. Wolff ist laut eigener Aussage aber "happy" wie es mit Antonelli und Russell läuft. "Wir haben als Team große Fortschritte gemacht. Eine Variable jetzt zu ergänzen, ist für unsere langfristige Entwicklung glaube ich nicht das Richtige", argumentierte der Mercedes-Boss. Mercedes führt die Konstrukteurswertung in der Formel 1 derzeit mit 73 Punkten Vorsprung auf Ferrari an. In der Fahrer-WM liegt Antonelli 45 Zähler vor Lewis Hamilton. "Ein Spaziergang wird es nicht", kommentierte Wolff die Titelchancen des 19 Jahre alten Italieners.