Forscher stellen biologische Verjüngung bei Lebern fest
Sobald ein Organ aus dem Körper von Spender:innen entnommen wird, beginnt die Uhr zu ticken. Chirurg:innen spülen das Organ in der Regel mit einer Konservierungslösung, verpacken es in einen Beutel und legen es auf Eis – wo es sofort trotzdem zu verfallen beginnt. Das Team hat nur wenige Stunden Zeit, um es in den Körper einer Empfängerin oder eines Empfängers zu bringen.
Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit. Und die ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, insbesondere für Spenderorgane, die sich nicht im besten Zustand befinden. Einige Krankenhäuser entscheiden sich dafür, die Organe an Maschinen anzuschließen, die sie mit Nährstoffen durchspülen (perfundieren) und bei ihnen Abfallprodukte entfernen, in der Regel für etwa sechs bis zwölf Stunden. Das ist ein bisschen so, als wären sie wieder in einem Körper.