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Forschungsgruppe Wahlen: AfD erreicht in Umfrage neuen Rekordwert - doch für eine Alleinregierung reicht es nicht

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Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD laut einer repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF weiterhin deutlich vor der CDU. Demnach kommt die AfD auf 40 Prozent.

Es ist der höchste je gemessene Wert in dieser Umfrage, allerdings ist es auch die erste Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen in dieser Legislaturperiode. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021 kam die AfD auf 20,8 Prozent. In der letzten Forschungsgruppe-Umfrage vor der Wahl damals erreichte die AfD 23 Prozent.

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Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze käme der aktuellen Erhebung zufolge auf 23 Prozent. Es folgen die Linke mit 13 Prozent, die SPD mit 9 Prozent und die Grünen mit 6 Prozent. Das BSW und die FDP würden mit jeweils 3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Die übrigen Parteien kämen zusammen auf 3 Prozent.

Bei einem solchen Wahlausgang würde die AfD laut Forschungsgruppe Wahlen ihr Ziel einer Alleinregierung jedoch verpassen. Je mehr Parteien den Sprung ins Parlament in Magdeburg schaffen, desto unwahrscheinlicher wird eine absolute Mehrheit für die AfD.

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Der amtierende Ministerpräsident Schulze könnte seinerseits eine Mehrheit mit SPD, Grünen und Linken bilden. Allerdings hat die CDU einen Unvereinbarkeitsbeschluss für eine Zusammenarbeit ‌mit der AfD und den Linken.

31 Prozent ‌der Befragten gaben an, dass sie noch nicht sicher seien, wen oder ob sie wählen wollen. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet am 6. September statt. Aktuell regiert ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP.

Auch andere Institute sehen die AfD vorne

Der deutliche Vorsprung der AfD vor der CDU in der Umfrage deckt sich mit den Erhebungen anderer Institute. In einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD war die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zuletzt auf 42 Prozent gekommen. Die CDU lag dort bei 22 Prozent.

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Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Die Forschungsgruppe Wahlen befragte für das ZDF-„Politbarometer“ vom 25. bis zum 27. August insgesamt 1053 Wahlberechtigte. Demnach wissen 31 Prozent der Befragten bislang nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

dpa/coh

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