Fortuna Düsseldorf bestätigt: Egoulis Wechsel zur SV Elversberg geplatzt
Der Wechsel von Elias Egouli zur SV Elversberg ist geplatzt. Fortuna Düsseldorf bestätigte dies, ohne den Namen des Bundesliga-Aufsteigers zu nennen. „Der aufnehmende Klub hat sich gegen eine Verpflichtung entschieden. Wir sind im Dialog mit Eli und werden gemeinsam mit ihm die nächsten Schritte besprechen“, hieß es beim Zweitliga-Absteiger. Nach Informationen der Zeitung „Rheinische Post“ sei der Profi durch den Medizincheck gefallen. Dies dementierte Egouli jedoch gegenüber der „Bild“. Er sei topfit. Vielmehr glaubt er, dass Elversberg auf einmal lieber einen anderen Abwehrspieler holen will und deswegen den Transfer absagte. Laut vorherigen Berichten wollten die Saarländer eine in Egoulis Arbeitspapier integrierte Ausstiegsklausel ziehen, dessen Summe sich auf rund eine Million Euro belaufen soll. In diesem Bereich befindet sich auch der Marktwert des Innenverteidigers mit 900.000 Euro, der binnen der vergangenen zwölf Monaten von 75.000 in die Höhe schoss. Bis 2029 ist der 23-Jährige an Fortuna gebunden. Der 2,04 Meter große Abwehr-Hüne hatte in der vergangenen Saison bei den Rheinländern den Durchbruch geschafft und 24 Spiele in der 2. Bundesliga absolviert. Bei der SVE hätte er erstmals Bundesliga spielen können. Nun bleibt er vorerst beim Drittligisten, der sich schon auf einen Abgang eingestellt hatte. „Wir sind vorbereitet“, äußerte Düsseldorfs Trainer Alexander Ende vor ein paar Tagen auf die Personalie angesprochen. Auch ein vermeintlicher Ersatz wurde bereits mit dem Augsburger Talent Felix Meiser verpflichtet. SV Elversberg verabschiedet Mahmoud: Wechsel zum SV Austria Salzburg Elversberg meldete dagegen einen Abschied am Dienstag. Der ursprünglich noch ein Jahr gültige Vertrag von Mohammad Mahmoud wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Für den Mittelstürmer geht es nun weiter in Österreich beim Zweitligisten SV Austria Salzburg, bei dem er bis 2028 unterschrieb. Der 21-Jährige war 2024 zur SVE gekommen, bestritt aber nur vier Einsätze für den Klub. Zwischenzeitlich war er an die U21 des FC Zürich verliehen. „Leider verlief unsere gemeinsame Zeit nicht so erfolgreich, wie wir es uns erhofft hatten. Dennoch wünschen wir Mo für seine Zukunft nur das Beste und eine erfolgreiche Zeit in Österreich“, sagte Sportdirektor Christian Weber.