DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,08 % 63.026,96 USD 19:03:00 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Fortuna Düsseldorf gegen die Hoffenheim-U23 - F95 geht unter

Sport

Es hat sich schon am frühen Nachmittag so einiges in Düsseldorf zusammengebraut. Für Fortuna war die Aufgabe beim ersten Heimspiel der Drittliga-Saison gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim klar: Auf die 1:2-Pleite in Mannheim sollte eine Reaktion folgen – natürlich verbunden mit dem ersten Sieg der neuen Spielzeit. Das gelang aber nicht: Vor 27.419 Zuschauern unterlag Fortuna der TSG 0:2 (0:1). Das Wetter passte bereits in der ersten Hälfte zum Gemütszustand vieler Fans. Als es rund um die 40. Minute einen spürbaren Windstoß gab, der ein Gewitter einläuten sollte, gab es gleichzeitig auch ein Pfeifkonzert der Fortuna-Anhänger beim Zwischenstand von 0:1. Den Düsseldorfern gelang es zuvor nicht, über einen längeren Zeitraum mal einen Ballgewinn zu feiern. Da lief Fortuna schon längst dem 0:1 durch Hoffenheim-Talent Tiago Poller in der dritten Minute hinterher. Im Vergleich zum Mannheim-Spiel nahm Trainer Alexander Ende fünf Veränderungen vor. Felix Meiser, Jomaine Consbruch, Elias Arden, Jorrit Hendrix und Jordi Paulina rückten in die erste Elf. Yassine Bouchama, Philipp Förster und Dominique Heintz saßen zumindest noch auf der Bank. Kaden Amaniampong und Marcel Benger standen nicht einmal im Kader. Für Meiser gab es aber schon einen frühen persönlichen Rückschlag bei seinem Startelf-Debüt für Fortuna: Der 19-Jährige musste nach 31 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. In einem Zweikampf mit Hoffenheims erst 16 Jahre altem Top-Talent Jakov Dedic verletzte er sich offenbar am Knie – der zweite schwerwiegende Rückschlag nach dem Gegentreffer. Für Meiser kam wiederum Heintz in die Partie. Endes Plan war es, schnell die drei nominellen Stürmer ins Spiel zu bringen. Das gelang zwar immer wieder, allerdings hatten Paulina, Eric Hottmann und Fabian Schleusener gerade im ersten Durchgang allesamt große Probleme beim Abschluss. Mehrfach versprangen Schüsse der Angreifer in eigentlich vielversprechenden Positionen. Für Unruhe sorgten hingegen die vielen Ballverluste im Spielaufbau, einmal musste Elias Arden bei seinem ersten Startelf-Einsatz in höchster Not retten. Beim 0:1 kam die TSG viel zu leicht über Fortunas rechte Seite durch, Poller profitierte dann von einem technischen Fehler von Steven van der Sloot, der auf die linke Seite rückte. Im Strafraum kam der Youngster so an den Ball und bezwang Lasse Rieß aus kurzer Distanz. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Fortuna noch die Schlagzahl, kam zu mehreren Abschlüssen. Zum Ausgleich kam die Ende-Elf aber nicht mehr, bevor es in die Kabinen ging. Nach dem verletzungsbedingten Wechsel vor der Pause reagierte Ende in der Halbzeit noch zweimal: Andreas Müller kam zu seinem Debüt für Fortuna, er ersetzte Jomaine Consbruch. Zudem kam Anas Slimani für Paulina in die Partie. Statt des Anschlusstreffers gab es in der 53. Minute den nächsten Rückschlag für die Hausherren. Nach einem Hoffenheimer Distanzschuss an den Pfosten schaltete der 16-jährige Dedic am schnellsten und verwertete den Abpraller. Nach einem schwachen Abschluss von Hottmann gab es dann den vierten Fortuna-Wechsel: Sascha Risch kam für Matthias Zimmermann in die Partie, van der Sloot übernahm wieder die angestammte rechte Seite. Wenig später ging auch Arden vom Platz, Philipp Förster übernahm für den 17-Jährigen im Zentrum. Statt einer Schlussoffensive der Hausherren gab es dann noch einen Platzverweis: Hendrix setzte als letzter Mann in einem Laufduell zur Grätsche an, kam aber viel zu spät in dem Zweikampf. Schiedsrichter Martin Wilke blieb nichts anderes übrig, als dem Kapitän für das Foul 18 Meter vor dem Tor in der 79. Minute die Rote Karte zu zeigen. Anschließend trudelte das Spiel aus. Die vielversprechendste Situation gab es in der Schlussphase noch, als Schleusener auf Hoffenheim-Schlussmann Petersson zulief. Der Routinier wurde dann aber mit einem Zupfer von seinem Gegenspieler gestoppt, der wie in der Vorwoche nicht vom Schiedsrichtergespann geahndet wurde. Anschließend sah Schleusener noch Gelb wegen Meckerns. Der Schlusspunkt eines verkorksten Nachmittags.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren