DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,57 % 65.724,25 Pkt 04:35:03 Gold -0,19 % 4.409,50 USD 04:45:14 Silber -4,59 % 63,09 USD 04:44:43 Brent +0,79 % 91,59 USD 04:45:06 WTI +0,25 % 84,71 USD 04:45:11 Bitcoin -0,60 % 64.293,08 USD 04:55:14 EUR/USD +0,02 % 1,15850 USD 04:54:57 EUR/GBP +0,07 % 0,85540 GBP 04:55:16 EUR/CHF +0,11 % 0,93990 CHF 04:55:16 EUR/JPY +0,02 % 184,561 JPY 04:55:16

Fortuna Düsseldorf: Hendrix darf nach Roter Karte gleich wieder ran

Sport

Im zweiten Drittliga-Spiel gab es kaum einen Fortuna-Profi mit Normalform.Kostenpflichtiger Inhalt Auch Jorrit Hendrix passte sich der dürftigen Leistung seiner Kollegen an und blieb beim 0:2 gegen die TSG Hoffenheim II unter seinen Möglichkeiten, was man bei einem erfahrenen Profi wie ihm nicht unbedingt erwartet hätte. Doch trotz seiner Führungsrolle war der Kapitän nicht in der Lage, seiner Elf Stabilität zu verleihen. Zur schwachen Leistung des Niederländers passte eine Szene kurz vor dem Halbzeitpfiff: Matthias Zimmermann schaute auf der rechten Seite nach Anspielstationen – in diesem Moment befand sich Hendrix in der Nähe und kam zunächst einige Schritte auf ihn zu. Doch als Zimmermann ihn anspielte, schaltete Hendrix viel zu langsam, was beinahe drastische Konsequenzen gehabt hätte. In seinem Rücken preschte Tiago Poller dazwischen, eroberte den Ball und setzte zum Konter an. Letztlich hatte Fortuna Glück, dass Tim Oberdorf den Schuss von Yasin Zor in letzter Not zur Ecke klärte. Diese Szene war auch Thema im Halbzeit-Interview mit Fortuna-Sportvorstand Samir Arabi. Der 47-Jährige kritisierte bei „MagentaSport“ vor allem den Pass von Zimmermann. „Bei aller Wertschätzung für die Qualität der Hoffenheimer, die schnelle und agile Spieler haben, brauchen wir nicht darüber zu reden, dass das ein indiskutabler Pass ist. Den darfst du so nicht spielen. Das hat nichts mit der Qualität der anderen zu tun, am Ende ist es Eigenverschulden, sich so in eine Drucksituation zu bringen“, betonte er. An dieser Szene, die ohne Not zur Gefahr wurde, waren Zimmermann und Hendrix gleichermaßen beteiligt. Letzterer hatte im Mittelfeld ohnehin Probleme, weil er wegen zu großer Abstände zu den Vorderleuten mehrfach in Kontersituationen der TSG geriet. Dazu gewann er nur ein Drittel seiner Zweikämpfe. Seinen ersten Startelfeinsatz seit seiner Rückkehr ins Rheinland hatte er sich ganz anders vorgestellt, schließlich wollte er mit seinem Team die Fortuna-Fans wieder für sich gewinnen. Das negative Gesamtbild wurde dann noch durch seinen Platzverweis in der Schlussphase verschärft. Andreas Müller brachte die Defensive mit einem zu kurzen Zuspiel in Bedrängnis, weshalb Hendrix im Sprintduell den Angriff nur noch mit einem Foul als letzter Mann stoppen konnte. Nun ist der Kapitän wieder gesperrt – zumindest in der Liga. Im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten SC Freiburg am Sonntag (19 Uhr) darf er dagegen auflaufen. Somit muss Hendrix immerhin nach dem verpassten Mannheim-Spiel aufgrund seiner Sperre aus der Vorsaison nicht gleich wieder aussetzen. Gegen die Freiburger gehen die Düsseldorfer als Außenseiter in die Partie, gerade für Hendrix bietet sich aber die Chance auf Wiedergutmachung.

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