DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Forum in Usbekistan beleuchtet Rolle der islamischen Zivilisation für die moderne Wissenschaft

Wissenschaft

Jahrhunderte nachdem Gelehrte aus Zentralasien Mathematik, Medizin, Astronomie und Philosophie entscheidend geprägt haben, steht ihr geistiges Erbe erneut im Zentrum einer internationalen Debatte. Das Erste Internationale Forum der islamischen Zivilisation versammelt mehr als 450 Forschende, religiöse Führungspersönlichkeiten und politische Entscheidungsträgerinnen und -träger aus über 50 Ländern. Sie untersuchen, wie das über viele Jahrhunderte gewachsene islamische Gelehrtentum bis heute Bildung, wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit beeinflusst. Die Reise beginnt in Taschkent. Dort eröffnet das Forum mit Gesprächen über die Rolle von Bildung, Wissenschaft und kulturellem Dialog bei der Bewältigung aktueller globaler Herausforderungen. Anschließend führt sie nach Samarkand und Termez, historischen Zentren islamischer Gelehrsamkeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich dort mit dem Erbe von Imam al-Maturidi und Imam al-Tirmidhi und zugleich mit neuen Initiativen – von interaktiven Museen und der Digitalisierung von Manuskripten bis hin zu Künstlicher Intelligenz und internationalen akademischen Partnerschaften. Unterwegs rückt das Programm auch die bleibenden Beiträge von Gelehrten wie al-Chwarizmi, Ibn Sina und al-Biruni in den Fokus. Ihre Entdeckungen prägen die moderne Wissenschaft bis heute. Zum Abschluss verabschieden die Beteiligten die Taschkent-Erklärung, die einen Fahrplan für die künftige Zusammenarbeit in Forschung und Bildung sowie für die Bewahrung des islamischen Kulturerbes festlegt.

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