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Frankfurter Malaria-Patient gestorben - Person wohnte in Nähe des Flughafens

Allgemein

Eine weitere in Frankfurt am Main an Malaria erkrankte Person ist nach Angaben der Stadt gestorben. Die Person hat im Stadtteil Schwanheim gewohnt, der nahe dem Flughafen liegt. Das Gesundheitsamt der Stadt und die Universitätsmedizin Frankfurt sprachen den Angehörigen des neu verstorbenen Patienten ihr Mitgefühl aus.

Am Dienstag hatte das Amt bekanntgegeben, dass zwei Anwohner des Frankfurter Flughafens erkrankt sind. Die beiden neu betroffenen Personen infizierten sich nach Einschätzung des Gesundheitsamts über eine Mücke, die in einem Flugzeug nach Frankfurt gelangt war. Sie hatten beide zuvor kein Malaria-Gebiet bereist und nicht am Flughafen gearbeitet, hieß es.

Im Sommer waren bereits sechs Mitarbeiter des Flughafens an der sogenannten Flughafen-Malaria erkrankt, zwei davon starben. Die näheren Umstände der neuen Erkrankungen werden noch untersucht – auch, ob es einen Zusammenhang mit den vorherigen sechs Malaria-Fällen gibt.

Die Stadt rät Bürgerinnen und Bürgern zu Mückenschutz

Nach der Entdeckung der neuen Malaria-Fälle hatte die Stadt Bürgerinnen und Bürgern zu Mückenschutz geraten. „Wir raten zu Mückenschutz durch Repellentien und bedeckende Kleidung“, teilte das Gesundheitsamt auf Anfrage mit. Repellentien sind Substanzen, die Mücken durch Duftstoffe fernhalten, es gibt sie etwa in Form von Sprays.

Ergänzend könne in den Wohnräumen Mückenschutz beispielsweise durch Fliegengitter das Risiko eines Stichs minimieren, teilt das Gesundheitsamt mit. Die Gefahr, mit Malaria infiziert zu werden, sei für die Bevölkerung in der Stadt aber als sehr gering anzusehen: „Die klimatischen Bedingungen sind für den Zyklus von Mücke und Erreger in Deutschland ungünstig.“

Das Frankfurter Gesundheitsamt ruft Bürger und Bürgerinnen sowie Ärzte und Ärztinnen dazu auf, bei Symptomen an Flughafen-Malaria zu denken. Es betreibt auch ein Monitoring von Mücken, das nun auf Schwanheim ausgeweitet wurde.

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