Fränkin landet Volltreffer: Besonderer Flohmarktfund bei "Bares für Rares"
Eine Keramik sorgt bei "Bares für Rares" für Staunen und ein hitziges Bietergefecht. Mitgebracht hatte den Flohmarktfund eine Oberfränkin. Eine alte Keramik-Kanne aus dem Hausflur sorgte bei "Bares für Rares" für Staunen. Die Kanne gehörte ursprünglich der Mutter der 44-jährigen Severine Löwe-Männer, die diese vor rund 15 Jahren auf einem Flohmarkt für höchstens fünf Euro erwarb. Seitdem stand das Gefäß im Flur der sechsköpfigen Familie. Löwe-Männer hoffte auf etwa 500 Euro für das Stück. "Das ist nicht meine Kanne, das ist die Kanne meiner Mutter", sagte die Marktredwitzerin zu Beginn der Sendung. "Die Kanne hat meine Kinder überlebt", ergänzte sie mit einem Lachen. "Wenn sie vier wilde Jungs überstanden hat, dann sollte sie nun weiterleben", nimmt Moderator Horst Lichter den Faden auf. Experten enthüllen den wahren Wert - Oberfränkin kassiert ab Die 44-Jährige ist verheiratet, Mutter von vier Söhnen und kümmert sich außerdem um zwei Geckodamen, die ursprünglich ihrem ältesten Sohn gehörten, erzählt sie in der Sendung. Kunsthistorikerin Bianca Berding erkannte in dem Gefäß ein Werk des französischen Künstlers Jean Lurçat, ein Zeitgenosse Pablo Picassos. Die sogenannte "Blue Moon"-Kanne entstand um 1955 in der Werkstatt Sant Vicens in der Provence und gehört zu einer Serie von nur 150 Exemplaren - das vorliegende Stück trägt die Nummer 14. Trotz einer kleinen späteren Nachglasur sei die Kanne gut erhalten. Berding schätzte den Wert auf 1400 bis 1800 Euro.