DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,33 % 52.386,13 Pkt 20:59:36 S&P 500 +1,30 % 7.722,69 Pkt 20:59:33 Nasdaq +1,99 % 26.471,63 Pkt 20:59:34 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,91 % 4.075,20 USD 20:49:16 Silber +0,73 % 54,51 USD 20:49:16 Brent -5,47 % 109,48 USD 20:49:34 WTI -1,85 % 99,88 USD 20:49:34 Bitcoin +0,88 % 80.713,18 USD 20:59:34 EUR/USD -0,70 % 1,11400 USD 20:58:46 EUR/GBP -0,26 % 0,83630 GBP 20:59:35 EUR/CHF -0,15 % 0,92270 CHF 20:59:35 EUR/JPY -0,03 % 175,866 JPY 20:59:35

Frankreich: Angst vor neuen Krawallen - Staat mobilisiert 70.000 Polizisten

Welt

In Frankreich sind für diesen Samstag erneut landesweite Demonstrationen angekündigt, bei denen die Behörden Ausschreitungen wie schon am vergangenen Wochenende befürchten.

Mit einem massiven Polizeiaufgebot sollten Gewalt und Plünderungen verhindert werden, kündigte Innenminister Laurent Nuñez an. Landesweit seien 70.000 Beamte im Einsatz. Es gebe zahlreiche Aufrufe zu Gewalttaten und Plünderungen, bei denen es sich offensichtlich um Botschaften der Randalierer handelt.

Eine Reihe von Demonstrationen sei bereits verboten worden, sagte der Innenminister. Erlaubt würden Kundgebungen, die von den Organisatoren mit einem Ordnungsdienst begleitet würden, „und unter der Voraussetzung, dass sie natürlich nicht an Orten stattfinden, an denen es zu Plünderungen, Störungen der öffentlichen Ordnung und Ähnlichem kommen könnte.“ In Paris wurde ein von den Gewerkschaften angemeldeter Demonstrationszug erlaubt, die Route allerdings wurde angepasst.

Unabhängig von den Einschränkungen für Demonstrationen am Samstag blieben die Ausgangsbeschränkungen in sensiblen Bereichen der Städte in Kraft, sagte Innenminister Nuñez. Den seit Wochen für eine bessere Ausstattung von Schulen demonstrierenden jungen Leuten hatten sich am Wochenende bei Kundgebungen in zahlreichen Städten weitere Gruppen angeschlossen. Am Rande der Proteste kam es zu heftigen Ausschreitungen.

So hatten Randalierer unter anderem in Limoges das Rathaus in Brand gesetzt. Der historische Gebäudeteil aus dem 19. Jahrhundert brannte ab, der Glockenturm stürzte brennend ein. Landesweit und international wurde das brennende Rathaus zu einem Sinnbild der Gewalttaten.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren