Frankreich, Spanien und Italien kämpfen gegen Flammen
Startseite Panorama Karte zeigt Brände in Europa: Neue Orte in Frankreich betroffen, dramatische Lage in Spanien Von: Martina Lippl Uns auf Google folgen Die Flammen scheinen kaum zu bremsen. Schwere Waldbrände in Frankreich und Spanien breiten sich weiter aus. Hunderttausende sind auf der Flucht. Bordeaux – Nach monatelanger Trockenheit und Dürre kämpfen Einsatzkräfte der Feuerwehr in Europa an mehreren Fronten. Im Südwesten Frankreichs in der Gironde mussten bereits 220.000 Menschen evakuiert werden. Häuser liegen in Schutt und Asche. In der Nacht auf Montag (27. Juli) traf es weitere Ortschaften in der Nähe von Bordeaux. Ein gewaltiger Großbrand lodert südwestlich von Madrid in Spanien. Tausende mussten ihre Häuser verlassen. Dazu brennt seit Samstag (25. Juli) ein aggressives Feuer nördlich der Stadt Valencia und hat sich bis in den Naturpark Sierra de Espadán ausgebreitet. Auf einer Karte sind die Brennpunkte in Frankreich, Spanien und Italien zu sehen. Nur noch 15 Kilometer ist das Feuer von der Stadt Bordeaux entfernt. In der Nacht auf Montag haben Bewohnerinnen und Bewohner die Gemeinden Cestas, Biganos, Mios, Le Barp und Le Porge verlassen. 42.000 Hektar sind bereits verbrannt. Schwere Waldbrände in Europa: Dramatische Situation in Frankreich und Spanien Der Waldbrand in der Gironde bei Bordeaux hat sich am 22. Juli 2026 bei Saumos entzündet und sich seitdem über Le Porge, Lège-Cap-Ferret, Saint-Jean-d‘Illac und Marcheprime in Richtung der Metropolregion Bordeaux ausgebreitet. Starke Windböen fachen Flammen immer wieder an Starke Windböen (bis 30 km/h) erschweren aktuell die Löscharbeiten bei den Waldbränden in der Sierra Oeste im Westen der sogenannten Autonomen Gemeinschaft Madrid (Spanien) und in der Nachbarprovinz Ávila, etwa 100 Kilometer westlich von Madrid. Größtes Feuer in der Geschichte Spaniens wütet in der Nähe von Madrid „Die Lage bei den Bränden verbessert sich, aber nur langsam“, sagte Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska vor der Presse am Montag (27. Juli). Allein das Feuer in der Provinz Ávila habe nach Schätzungen 47.000 Hektar erfasst. Damit wäre es der größte Waldbrand der jüngeren Geschichte Spaniens, heißt es in den spanischen Medien. Bisher galt das Feuer von Larouco im Jahr 2025 mit knapp 38.000 zerstörten Hektar in den Regionen Galicien und Kastilien und León als das größte im beliebten Urlaubsland. Nach ersten Erkenntnissen soll ein Mann das Feuer bei landwirtschaftlichen Arbeiten ausgelöst haben. In der Sierra Oeste haben sich drei ursprünglich getrennte Feuer am 24. Juli zu einem Brandherd zusammengeschlossen. Etwa 28.000 Hektar sind betroffen. In der Region Madrid sind nach jüngsten Zahlen der Behörden über 55.000 Menschen evakuiert. Dort sind 28.000 Hektar betroffen. Auch tausende Tiere sind nach Angaben der Behörden betroffen. Zudem brennt es in der Nähe von Valencia. Ein großes Feuer hat seit Samstag (25. Juli) 6.500 Hektar zerstört und sich bis in den Naturpark Sierra de Espadán ausgebreitet. Rund 16.000 Menschen aus verschiedenen Ortschaften mussten ihre Häuser verlassen. In Barcelona ist die Lage aktuell deutlich ruhiger, aber angespannt. Montagmorgen gibt es zwei Brandausbrüche, wie aus den Daten hervorgeht. Doch das Waldbrandrisiko ist auch hier extrem hoch.