Frankreichs Trainer Didier Deschamps rechnet nach Rücktritt knallhart ab!
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Sein Rücktritt nach der WM stand schon vorher fest. Jetzt hat Frankreich-Trainer Didier Deschamps (57) nach der 4:6-Pleite gegen England im Spiel um WM-Platz 3 einen endgültigen Schlussstrich unter seine Amtszeit bei der Équipe Tricolore gezogen und die wahren Gründe für sein Aus genannt. Die Deschamps-Abrechnung Der 57-Jährige erklärt gegenüber dem französischen Fernsehsender „M6“: „Ich habe beschlossen, dass es so nicht weitergehen konnte. Und wenn ich diese Entscheidung getroffen habe, dann nicht um meinetwillen – das sage ich ganz ehrlich –, sondern zum Wohle der französischen Nationalmannschaft.“ Weiter erklärt er: „Die Atmosphäre um mich herum wurde so erdrückend. Die französische Nationalmannschaft hat das nicht verdient.“ Worauf der Weltmeister-Trainer von 2018 wohl anspielt: Er war zuletzt zunehmend in die Kritik geraten, obwohl Frankreich in den vergangenen Großturnieren durchaus weit kam (bei der WM 2022 und EM 2024 jeweils ins Halbfinale). Aber der Spielstil der Équipe Tricolore war dabei alles andere als spektakulär – und das trotz Weltklasse-Spielern wie Kylian Mbappé. Das stieß sowohl den französischen Medien als auch den Fans negativ auf. Schon im Januar 2025 hatte Deschamps verkündet, nach der Weltmeisterschaft 2026 seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Er ist überzeugt: „Seit der Ankündigung läuft es für die französische Nationalmannschaft viel besser.“ Zidane designierter Deschamps-Nachfolger Damit endet die erfolgreiche Deschamps-Ära nach 14 Jahren. Als Nachfolger steht bereits Zinédine Zidane (54) in den Startlöchern. Der ehemalige Real-Coach (gewann mit den Königlichen u.a. dreimal nacheinander die Champions League) soll ab dem 1. September loslegen und Les Bleus zu einem Neustart verhelfen. Und Deschamps? Der will sich Stand jetzt zumindest nicht mehr öffentlich zum Nationalteam äußern: „Ich werde wieder ein stiller Fan sein, ich werde mir ab jetzt verbieten, über die französische Nationalmannschaft zu sprechen.“