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Frau blamiert sich bei Bewerbung

Welt

Startseite Verbraucher „Am Boden zerstört“: Bewerberin verwechselt Nachfrage mit Jobangebot – und blamiert sich Uns auf Google folgen Bewerbung fast perfekt – doch dann der Schock: Eine Frau nahm ein Jobangebot an, das gar keins war. Ihr peinlicher Fehler geht viral. New York – Eine Frau war sich sicher, nach einem gelungenen Vorstellungsgespräch endlich ihre Wunschstelle gefunden zu haben – bis sie kurz darauf „am Boden zerstört“ war, weil ihr ein eigenes Versehen auffiel. Auf Reddit berichtete die Nutzerin So_Ill_Continue im Subreddit r/GirldinnerDiaries, sie habe sich auf eine Position beworben, die ideal zu ihr passte: „genau das, was ich machen möchte, und dazu noch praktisch vor meiner Haustür“. Da sie kurz zuvor ihr Studium abgeschlossen hatte, war ihr der gesamte Bewerbungsablauf noch ziemlich ungewohnt. Trotzdem merkte sie, dass das Gespräch positiv verlief, besonders als die Rede auf das mögliche Gehalt und einen zeitnahen Starttermin kam. Zuversichtlich bot sie sogar an, ihren jetzigen Arbeitgeber zu fragen, ob man sie früher aus dem Vertrag entlassen könne – zumal dieser demnächst ohnehin endete und für ihre Position bereits eine Nachfolge feststand. „Wie peinlich“: Frau nimmt Job an, der ihr offiziell nie angeboten wurde Der Interviewer habe sie gefragt, ob sie ein paar Tage „darüber nachdenken“ wolle, und die Frau „ging davon aus, dass dies ein Angebot sei“. Begeistert darüber, den Job bekommen zu haben, schickte sie dem Unternehmen eine E-Mail, in der sie das Angebot annahm, und „erzählte der ganzen Familie von dem großartigen Job“, den sie sich gesichert hatte. Doch einige Tage später erhielt sie eine Antwort, aus der hervorging, dass ihr der Job gar nicht angeboten worden war und das Unternehmen noch Bewerbungen prüfen und Vorstellungsgespräche führen würde. „Wie peinlich – mein Gesicht glüht“, schrieb sie. „Die Verlegenheit ist so groß, dass mir offen gesagt ein wenig übel wird.“ Sie habe eine wichtige Lektion gelernt – „darauf zu warten, bis das Angebot schriftlich vorliegt, damit es keine Missverständnisse gibt“. Mit einem Augenzwinkern ergänzte sie: „Oder vielleicht ziehe ich einfach in den Wald und führe nie wieder ein Bewerbungsgespräch.“ „Es ist nicht deine Schuld“: Netzgemeinschaft spendet Bewerberin Trost Ihr Beitrag löste eine enorme Reaktion aus, mit mehr als 16.000 Upvotes. Kommentierende erzählten ihre eigenen Geschichten und beruhigten die enttäuschte Bewerberin. Eine Person, die nach eigenen Angaben seit 20 Jahren als Recruiter arbeitet, sagte, das Gespräch über Gehalt und Startdatum „klingt ziemlich verwirrend“. Es gebe „nichts, wofür du dich schämen müsstest“. Eine andere Person stimmte zu, dass der Interviewer „vielleicht einfach kein besonders guter Kommunikator ist“ oder der Hiring-Manager ihm gesagt hatte, er solle erst einmal warten. „Es tut mir leid, aber alle Kommentare ließen wirklich den Eindruck entstehen, dass du den Job bekommen hast und nur noch ein offizielles Angebotsschreiben oder etwas Ähnliches ausstand. Das ist wirklich mies und es tut mir leid. Es ist nicht deine Schuld! Ich hoffe, du bekommst bald etwas noch Besseres“, schrieb eine weitere Person. Eine andere erinnerte sich: „Als ich frisch von der Uni kam, war ich bei einem Vorstellungsgespräch. Die Frau begleitete mich zum Aufzug, schüttelte mir die Hand, sagte ‚Willkommen an Bord‘ und … ich hörte nie wieder etwas von ihnen.“ Sie fügte hinzu: „Bei Bewerbungsgesprächen passieren einige seltsame Dinge. Ich habe volles Vertrauen darin, dass du genau dort landen wirst, wo du hingehörst!“ Jobsuchende warten teils lange auf Rückmeldungen Der Einstellungsprozess kann je nach Position unterschiedlich sein. Aber im Allgemeinen durchläuft eine Bewerberin oder ein Bewerber zunächst ein Vorstellungsgespräch, bevor ihr oder ihm nach einem Anruf oder einer E-Mail des Unternehmens ein offizielles Angebot unterbreitet wird. Das Warten auf eine Rückmeldung des Unternehmens kann für die Bewerbenden stressig sein. Ein Bericht von Indeed empfiehlt, mit dem Interviewer klare Erwartungen zu besprechen, etwa wann mit einer Rückmeldung zu rechnen ist.

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