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Frauke Ludowigs Tochter Nika: Ein Jahr Klinik wegen Zwangsstörung

Unterhaltung

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Berlin – Während Nele (23) längst erste Schritte im Rampenlicht macht, hat sich ihre jüngere Schwester Nika Röffen (21) bislang weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Umso persönlicher sind die Worte, die die Tochter von Moderatorin Frauke Ludowig (62) jetzt auf TikTok mit ihren 45.000 Followern teilt. Dort spricht sie über ihre Zwangsstörung.

„Es ist das Schlimmste, was mir jemals passiert ist“, sagt Nika über ihre psychische Erkrankung . Besonders belastend sei für sie das sogenannte magische Denken gewesen. Bestimmte Handlungen habe sie immer wiederholen müssen, weil sie sonst befürchtete, dass anderen Menschen etwas Schlimmes passieren könnte. Manchmal habe sie Dinge bis zu 200 Mal gemacht, erzählt sie.

In ihrer schwersten Phase bestimmte die Zwangsstörung praktisch ihren gesamten Alltag. „Manchmal habe ich drei, vier Stunden lang gebraucht, bis ich essen konnte, bis ich hochgekommen bin“, erinnert sich Nika. An manchen Tagen habe sie es nicht einmal mehr die Treppe hinaufgeschafft und dort dann geschlafen.

Klinikaufenthalt rettete Nikas Leben

Die Probleme begleiten sie nach eigenen Angaben bereits seit ihrem 14. Lebensjahr. Besonders schlimm wurde es jedoch vor rund zwei Jahren während ihres Studiums in Düsseldorf . Als sich ihr Zustand immer weiter verschlechterte, traf sie eine wichtige Entscheidung: Sie unterbrach ihr Studium und ging für ein Jahr in eine Klinik. Heute blickt sie mit großer Dankbarkeit auf diesen Schritt zurück. „Ich wüsste nicht, ob ich jetzt noch am Leben wäre, wäre ich nicht in diese Klinik gegangen“, sagt sie. Dort lernte sie auch ihre Therapeutin kennen, die sie bis heute begleitet.

Nika geht es heute besser

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