Freiburgs WM-Shootingstar will nicht nach Newcastle: Manzambi vor Wechsel zu Champions-League-Klub
Newcastle hatte sich mit Freiburg wohl schon auf eine Ablösesumme in Höhe von 60 Millionen Euro verständigt. Die Magpies hätten Manzambi gerne als Nachfolger für Sandro Tonali verpflichtet, der für eine kolportierte Ablöse jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke zu Tottenham Hotspur wechselt. Die Gespräche scheiterten allerdings in der Endphase, da Manzambi selbst dem Wechsel nicht zustimmen wollte. Stattdessen soll der Youngster persönlich nun grünes Licht für den Transfer zu Champions-League-Teilnehmer Aston Villa gegeben haben. Während sich Newcastle aus den Gesprächen bereits zurückgezogen haben soll, nehmen nun die Verhandlungen zwischen dem Premier-League-Rivalen und dem SCF an Fahrt auf. Wie Sky berichtet, liegt das Gesamtpaket für den WM-Shootingstar inklusive möglicher Bonuszahlung bei rund 70 Millionen Euro. Kommt es zu einer Einigung zwischen allen Beteiligten, wird Manzambi zum neuen Rekordverkauf der Breisgauer. Bisher gehörte diese Bestmarke Kevin Schade (FC Brentford) und Merlin Röhl (FC Everton), die für jeweils 25 Millionen Euro nach England wechselten. Beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko überzeugte der 20-Jährige mit außerordentlich starken Auftritten im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft. Im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien schwang er sich nach seiner Einwechslung in der 71. Minute etwa mit einem späten Doppelpack zum Matchwinner auf. Im Anschluss wurde er beim Vorrundenabschluss gegen Kanada zum ersten Mal im Turnier mit einem Startelfeinsatz belohnt und zahlte das Vertrauen von Trainer Murat Yakin mit einem weiteren Treffer sowie einem Assist zurück. Auch im Sechzehntelfinale gegen Algerien steuerte er eine Vorlage bei. Dank eines knappen 4:3-Siegs im Elfmeterschießen gegen Kolumbien, bei dem Manzambi aufgrund einer Knieverletzung nicht mitwirken konnte, schafften die Eidgenossen auch ohne ihren Shootingstar den Sprung in die Runde der letzten acht Mannschaften. Im Viertelfinale scheiterte die Schweiz allerdings am amtierenden Weltmeister aus Argentinien (1:3 n.V.). Manzambi kam beim bitteren Ausscheiden aufgrund seiner Knieprellung erneut nicht zum Einsatz. Nach dem Spiel klatschte er mit Argentiniens Torwart Emiliano Martinez ab. Martinez, der bei Aston Villa im Kasten steht, fragte Manzambi im Anschluss grinsend, ob er nach Birmingham wechseln wird. Die Antwort scheint festzustehen.