Freida Pinto im Pirelli Kalender 2027: Ihr Sohn lehrt sie, Schönheit neu zu sehen
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Neu-Delhi (Indien) – Sie wurde mit „Slumdog Millionaire“ (acht Oscars) über Nacht weltberühmt. Heute gehört Hollywood-Star Freida Pinto (42) zu den Frauen, die für den legendären Pirelli Kalender 2027 vor der Kamera stehen dürfen. Ein Ritterschlag in der Welt der schönen Menschen! Im Gespräch zeigt die Schauspielerin eine ganz andere Seite. Offen, nachdenklich und wunderbar unbeeindruckt vom ewigen Schönheitswahn.
Ihr größtes Schönheitsgeheimnis? Ein kleiner Junge! Mit ihrem Ehemann, dem Fotografen Cory Tran (39), hat Pinto einen Sohn. Rumi-Ray wird in einigen TFagen fünf Jahre alt. Der hat ihr mehr über wahre Schönheit beigebracht als sämtliche Stylisten und Hollywood-Regisseure zusammen. Sie zu BILD: „Du kannst in Jogginghose dastehen, mit völlig zerzausten Haaren, ungeduscht. Mein kleiner Sohn findet mich sogar im Schlabberlook wunderschön!“ Eine Erkenntnis, die ihr Leben verändert hat.
Freida Pinto ist als Mutter lockerer geworden
Früher war die Schauspielerin deutlich strenger mit sich selbst. „Ich habe stärker darauf gehört, was andere über mich sagen.“ Heute ist das anders. Sie lässt sich nicht mehr so von negativen Kommentaren bestimmen wie früher. „Als Mutter verändern sich deine Prioritäten komplett.“ Plötzlich werden Dinge unwichtig, die vorher den Alltag bestimmten. Wer ist gerade angesagt? Wer bekommt die meisten Likes?
Freida kennt diesen Druck: „In unserer Branche wird unglaublich viel Wert darauf gelegt, relevant zu bleiben.“ Doch seit sie Mutter ist, hat sie für solche Gedanken kaum noch Zeit. „Ich kann heute sehr leicht Nein sagen. Ohne es zu bereuen.“ Früher hätte sie vielleicht einen Job angenommen, nur um sichtbar zu bleiben. Um nicht vergessen zu werden. Heute muss sie niemandem mehr etwas beweisen.
Ein Pirelli-Kalender, der mehr zeigt als schöne Frauen
Dass sie nun Teil des berühmten Pirelli Kalenders 2027 ist, macht sie stolz. „Ich wusste gar nicht, wie oft sich dieser Kalender über die Jahrzehnte neu erfunden hat.“ Besonders begeistert ist sie von der Verbindung aus glamourösen Porträts und Bildern aus dem indischen Alltag. Für Freida gehört beides zusammen. Denn Indien sei nicht nur Tradition, nicht nur Moderne und schon gar nicht nur ein einziges Bild. „Wir sind ein unglaublich vielfältiges Land. Ich allein kann nicht eine ganze Kultur repräsentieren.“ Erst alle Frauen gemeinsam würden diese Vielfalt sichtbar machen.