Freihandelsabkommen: Von der Leyen kündigt Handelsabkommen mit den Philippinen an
Die Kommissionspräsidentin der Europäischen Union, Ursula von der Leyen, hat nach Gesprächen mit dem philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos Jr. ein Freihandelsabkommen angekündigt. »Wir haben uns gerade auf ein Handelsabkommen geeinigt«, schrieb von der Leyen auf sozialen Medien. Sie bedankte sich beim EU-Kommissar für Handel und wirtschaftliche Sicherheit, Maroš Šefčovič, und erinnerte daran, dass die EU entsprechende Verhandlungen vor drei Jahren wieder aufgenommen hatte.
Šefčovič teilte gemeinsam mit der philippinischen Handelsministerin Cristina Roque mit, die »umfangreiche« Einigung lenke die Verhandlungen auf einen klaren Weg. Sie hätten die Unterhändler angewiesen, das Abkommen so schnell wie möglich final auszuarbeiten. Demnach soll das Freihandelsabkommen in den kommenden Monaten formell abgeschlossen werden.
Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Philippinen zielt nach Angaben beider Länder darauf ab, die bilateralen Handels- und Investitionsbeziehungen zu vertiefen sowie angesichts globaler Schwankungen breiter aufzustellen und widerstandsfähiger zu machen. Davon sollen neben der Industrie auch kleine und mittlere Unternehmen, die Landwirtschaft sowie Verbraucher profitieren. Zudem soll der Pakt für faire Regeln und größere Planbarkeit sorgen.