Freshtorge: Sandra-Fans müssen jetzt ganz stark sein
Bereits vor einem halben Jahr hat Comedian Freshtorge das Aus seiner berühmtesten Rolle angekündigt. Obwohl ihm der Abschied schwerfällt, schließt er nun ein Comeback der Figur kategorisch aus.
Comedian Freshtorge, bürgerlich Torge Oelrich, hat das Ende seiner wohl bekanntesten Rolle besiegelt. Bereits Ende März hatte der 38-Jährige auf Instagram mitgeteilt, dass es nur noch genau ein neues Sandra-Video geben werde.
"Nach über 16 Jahren ist es dann, finde ich, irgendwann auch mal Zeit, Tschüss zu sagen", hatte der Comedian darin erklärt. Er sei älter geworden und sein Humor habe sich verändert.
Freshtorge: "Sandra ist dann abgeschlossen"
Der Abschied falle ihm selbst alles andere als leicht, wie Freshtorge nun der "Bild"-Zeitung sagte: "Ich muss gestehen, als ich das Skript und die letzten Zeilen geschrieben habe, ging mir das ein bisschen nahe. Das hätte ich gar nicht gedacht!" Die Reaktionen seiner Fans auf die Ankündigung bezeichnete er als überwältigend. Viele hätten lange Kommentare verfasst und geschrieben, Sandra sei ein fester Bestandteil ihrer Kindheit gewesen.
Wer allerdings darauf spekuliert, dass Sandra irgendwann doch noch einmal zurückkehren könnte, den enttäuschte Freshtorge unmissverständlich. Er stellte klar: "Sandra ist dann abgeschlossen. Ohne Hoffnung auf ein Comeback."
Einen kleinen Trost gibt es für die Fans dennoch: Nach dem finalen Video, dessen Erscheinungsdatum bisher nicht öffentlich ist, wird Freshtorge noch ein allerletztes Mal live in die Rolle der Sandra schlüpfen. Am 25. Mai 2027 soll er im Rahmen seiner Jubiläumstour ein letztes Mal als Sandra auf der Bühne stehen, wie "Bild" berichtet.
"Terrain – Battle of the Flags": Neues ZDF-Projekt von Freshtorge
Neben dem Sandra-Abschied beschäftigt Freshtorge derzeit auch ein neues Kapitel in seiner Karriere: Für das ZDF entwickelte er die Show "Terrain – Battle of the Flags", in der zehn Creator in den schottischen Highlands in zwei Teams gegeneinander antreten und die Flaggen der gegnerischen Mannschaft erobern müssen. Das Besondere: Es gab kein Drehbuch.
Trotz des TV-Engagements sieht Freshtorge seine Zukunft weiterhin vor allem im Internet. "Wenn man da mal so reinschnuppert und dabei merkt, wie viele Freiheiten man mit einem kleinen Team hat, dann verspüre ich nicht wirklich den Drang, jetzt ins TV zu wollen", sagte er gegenüber "Bild". Was ihm am meisten bedeute, sei die kreative Unabhängigkeit und "wahnsinnig frei" arbeiten zu können.
YouTuber der ersten Generation
Der aus Heide in Schleswig-Holstein stammende Comedian gehört zur ersten Generation deutscher YouTuber. Seine Karriere nahm ihren Anfang vor rund 20 Jahren, als er Partyvideos von Freunden zusammenschnitt und auf die Plattform lud. Parallel absolvierte er eine Ausbildung zum Erzieher und arbeitete drei Jahre lang als Sozialarbeiter an einer Grundschule, bevor er 2015 den Sprung in die hauptberufliche YouTube-Karriere wagte.
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