Freshtorge über Kult-Figur Sandra: „Ohne Hoffnung auf ein Comeback“
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Köln (NRW) – Stimme verstellt, Gesicht verzogen und schon wurde aus Comedian Freshtorge (38, bürgerlich Torge Oelrich) seine Kultfigur Sandra. Seit Jahren bringt sie Millionen Zuschauer zum Lachen. Doch damit ist in diesem Jahr Schluss. Im BILD-Interview spricht Freshtorge offen über den emotionalen Abschied von seiner wohl berühmtesten Rolle, die Reaktionen seiner Fans und über sein neues TV-Abenteuer.
Bereits im März dieses Jahres verkündete der Comedian auf seinem YouTube-Kanal das Aus seiner Kultfigur. Rund 3,8 Millionen Menschen folgen Freshtorge dort. Wie groß sein Erfolg ist, zeigen beeindruckende Zahlen: 964 Videos hat der Comedian auf seinem Kanal veröffentlicht – und die sammelten über die Jahre unglaubliche 1,7 Milliarden Klicks. Ein gewaltiger Erfolg, bei dem Kultfigur Sandra eine ganz besondere Rolle spielte.
Ein allerletztes Mal dürfen sich die Fans aber noch auf Sandra freuen. Zum großen Abschied bekommt sie ihren letzten Auftritt. Und der lässt selbst ihren Schöpfer nicht kalt. Torge zu BILD: „Ich muss gestehen, als ich das Skript und die letzten Zeilen geschrieben habe, ging mir das ein bisschen nahe. Das hätte ich gar nicht gedacht!“
Torge schließt Sandra-Comeback aus
Doch wer jetzt noch auf ein späteres Comeback hofft, wird enttäuscht. Torge macht gegenüber BILD unmissverständlich klar: Wenn das letzte Sandra-Video erscheint, ist endgültig Schluss. „Sandra ist dann abgeschlossen. Ohne Hoffnung auf ein Comeback“, sagt der Comedian. Eine Entscheidung, die bei seinen Fans einiges ausgelöst hat. Die Reaktionen? Überwältigend! „Da kam so unfassbar viel Feedback und lange Kommentare von wegen: ‚Das war meine Kindheit! Ich sehe mich noch vorm Computer tanzen zu Sandra-Liedern.‘“
Torges nächstes TV-Abenteuer
Für das ZDF startete er ein außergewöhnliches Game: „Terrain – Battle of the Flags“. Die Idee: Videospiel wird Realität! In den schottischen Highlands wurden zwei identische Dörfer für Team Blau und Team Rot aufgebaut. Drei Tage lang kämpfen beide Teams um die Flaggen des Gegners. Die Dreharbeiten wurden dabei selbst zum Abenteuer: „Das war wirklich nicht so einfach, weil in den schottischen Highlands halt nichts ist!“
So denkt Freshtorge über seine TV-Zukunft
Früher war „das große Fernsehen“ immer sein Traum, „aber wenn man da mal so reinschnuppert und dabei merkt, wie viele Freiheiten man mit einem kleinen Team hat, dann verspüre ich nicht wirklich den Drang, jetzt ins TV zu wollen“, sagt er zu BILD. Klar ist: Seine Heimat bleibt vorerst das Netz. Dort kann Freshtorge genau das machen, was ihm besonders wichtig ist – „wahnsinnig frei“ sein.