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Freund-Beben beim FC Bayern nicht ausgeschlossen: Verlängerung wahrscheinlich, aber ...

Sport

Ende August bestätigte der FC Bayern, dass die Verträge von Sportvorstand Max Eberl und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen vorzeitig um zwei Jahre bis Ende Juni 2029 verlängert wurden. Angeblich soll auch eine weitere Führungsperson des deutschen Fußball-Rekordmeisters folgen - in Stein gemeißelt ist ein Verbleib aber wohl noch nicht.

Wie die "Abendzeitung" erfahren haben will, strebt der FC Bayern an, noch vor der Jahreshauptversammlung im November 2026 auch Sportdirektor Christoph Freund über den Sommer 2027 hinaus zu binden. Über die Zukunft des Österreichers entscheidet der Aufsichtsrat um Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Sportchef Max Eberl und Marketing-Boss Rouven Kasper. Dieser, so die Zeitung, stehe mehrheitlich hinter dem 49-Jährigen.

In trockenen Tüchern soll die weitere Zusammenarbeit damit aber dennoch noch nicht sein. Freund selbst soll sich derzeit "noch in der Überlegungsphase befinden", so der Bericht.

Unter anderem soll die Zukunft von Bayerns Chefscout Nils Schmadtke eine Rolle spielen. Der 37-Jährige ist ein enger Vertrauter von Eberl, in den Medien kursieren aber immer wieder Berichte, dass nicht alle an der Säbener Straße von Schmadtkes Arbeit sind.

Abschied vom FC Bayern käme "sehr überraschend"

Die "tz" brachte mit Christopher Vivell, derzeit Scoutingchef bei Manchester United, zuletzt einen Nachfolger ins Spiel. Dieser ist wiederum ein alter Bekannter von Freund. Die "Abendzeitung" mutmaßt wohl auch deswegen, dass Freunds Entscheidung auch davon abhängen könnte, ob er einen Chefscout "nach seinen Vorstellungen installieren" könnte.

Allerdings heißt es auch, dass ein Abschied von Freund "sehr überraschend" wäre. Der ehemalige Mittelfeldspieler, der 2023 nach vielen Jahren als Funktionär bei RB Salzburg nach München wechselte, soll sehr gut mit Campus-Chef Jochen Sauer und Michael Wiesinger (Sportlicher Leiter beim FCB-Nachwuchs) sowie Coach Vincent Kompany harmonieren.

Eberl und Freund sollen hingegen zwar nicht immer auf einer Wellenlänge liegen, das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit fällt aber dennoch sehr positiv aus.

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