Früherer Queen-Bassist Barry Mitchell ist tot: "Er wird uns sehr fehlen"
Früherer Bassist Ehemaliges Queen-Bandmitglied Barry Mitchell ist tot Von t-online, JaH 21.08.2026 - 11:48 UhrLesedauer: 2 Min. Barry Mitchell spielte in den frühen 1970er-Jahren Bass bei Queen – bevor die Band weltberühmt wurde. Nun hat sein Tod Fans und Weggefährten tief bewegt. Sechs Monate lang stand Barry Mitchell auf der Bühne, bevor Queen zur Weltband wurde. Jetzt ist der frühere Bassist gestorben, wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet. Queen-Archivist Greg Brooks bestätigte den Tod auf Facebook: "Soeben erreichte uns die schrecklich traurige Nachricht, dass Barry Mitchell, der frühere Bassist von Queen, verstorben ist." Er habe auf Conventions viele "faszinierende Anekdoten" und "seltene Einblicke" geliefert, schrieb Brooks. "Er wird uns sehr fehlen." Daraufhin gab es viele Beileidsbekundungen. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Facebook -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Facebook -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. Facebook-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Barry Mitchell war von August 1970 bis Januar 1971 der zweite Bassist der Band. Zu Queen gestoßen war er auf Empfehlung von Schlagzeuger Roger Taylor, nachdem er zuvor mit der Band Conviction aufgetreten war. In seiner Zeit bei Queen trat er bei 13 Konzerten auf, die meisten davon fanden in Großbritannien statt. Trotz seines kurzen Schaffens innerhalb der Gruppe hinterließ Barry Mitchell Spuren im Werk der Band. Er soll Riffs und Basslinien für Stücke wie "Liar" und "Son And Daughter" beigesteuert haben. In einem Interview mit dem Magazin "Rolling Stone" aus dem Jahr 2018 erinnerte er sich: "Wir haben ziemlich viele Konzerte in England gegeben, vor allem in Liverpool. Da wir nicht genug eigene Songs hatten, um eine ganze Show zu füllen, und Freddie klassischen Rock 'n' Roll liebte, haben wir auch den gespielt." Video "Ich war es, der sich nicht genug für ihre Musik begeistern konnte" Auf die Frage nach seinem Abgang antwortete Barry Mitchell mit einem Augenzwinkern, er sei entlassen worden, "weil sie mich für nutzlos hielten". Tatsächlich, so erklärte er weiter, habe er sich nicht mit der Musik der Band identifizieren können: "Ich war es, der sich nicht genug für ihre Musik begeistern konnte. Das lief nicht unbedingt in die Richtung, die ich mir vorgestellt hatte. Damals waren sie noch lange nicht die Kultband, die ihr alle kennt. Ich habe das Potenzial nicht erkannt. Es ist verrückt, das heute zu sagen, aber es ist die Wahrheit." Nach einer Pause kehrte Barry Mitchell in den 1990er-Jahren mit der Band Jayne Raydio ins Musikgeschäft zurück. Er war einer von mehreren Bassisten, darunter Mike Grose und Doug Bogie, die bei Queen spielten, bevor John Deacon die Rolle dauerhaft übernahm.