Füchse Berlin trennen sich von Handball-Kapitän Max Darj
Ab der kommenden Saison wird Max Darj nicht mehr für die Füchse Berlin auflaufen. Der Hauptstadtklub verlängert den Vertrag des schwedischen Kreisläufers nicht und zieht auch die Klausel für ein weiteres Jahr nicht. Im Rahmen des Umbruchs im Kader richtet sich der Verein für die Zukunft anderweitig aus, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung.
2022 wechselte Max Darj vom Bergischen HC an die Spree. Seitdem prägte der Schwede die erfolgreichsten Jahre der Füchse Berlin. Zuletzt stemmte er im April dieses Jahres den DHB-Pokal in die Lüfte, im vergangenen Jahr war es die Meisterschale. Gemeinsam mit seinem Vorgänger Paul Drux reckte er damals die Trophäe für den ersten Deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte der Füchse Berlin in die Höhe.
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In der Saison 2024/25 wurde Darj von der Mannschaft zum Kapitän gewählt und übernahm damit das Amt von Drux, welcher seine Karriere verletzungsbedingt frühzeitig beenden musste. Für die Füchse befindet er sich aktuell in der fünften Saison und kommt in der Handball-Bundesliga auf 146 Tore. Seine Rolle war jedoch vor allem defensiv geprägt.
Während neben Mijailo Marsenic nun auch der Schwede die Füchse nach der Saison 2026/27 verlässt, stehen bereits hochkarätige Neuzugänge für den kommenden Sommer an. Neben den Top-Stars Dika Mem und Simon Pytlick kommt auch der Franzose Theo Monar in die Hauptstadt.
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Hanning: "Wir haben noch einiges Gemeinsames vor"
"Wir haben mit Max fantastische Jahre gehabt und tolle Erfolge gefeiert. Nach der Übernahme des Amtes von Paul Drux war und ist er ein großartiger Kapitän. Wir haben jetzt noch einiges Gemeinsames vor und sind gespannt, in welchem Trikot wir ihn ab der kommenden Saison sehen dürfen", äußert sich Geschäftsführer Bob Hanning zu der Personalentscheidung.
Der Schwede selbst kommentiert seinen Abschied wie folgt: "Ich bin sehr dankbar für die Jahre, die ich hier verbracht habe. Ich bin stolz darauf, was wir als Mannschaft und als Verein in den letzten Saisons erreicht haben. Wir haben noch viel vor und ich schaue mit viel Optimismus auf die restliche Saison."
Auch Füchse-Trainer Nicolej Krickau fand einmal mehr lobende Worte für den 35-Jährigen: "Max bedeutet mir unfassbar viel und er war in meiner Integration eine absolute Schlüsselperson. Das hat er fantastisch gemacht. Besonders dafür bin ich ihm dankbar, ich hoffe mit meinem ganzen Herzen, dass Max eine gute Lösung finden wird, für ihn und seine Frau Amanda. Wir verabschieden nicht nur einen Spieler, sondern auch einen überragenden Menschen."