Füllkrug hat nicht mal Nummer: Einstiger DFB-Stürmerliebling steht auf Abstellgleis
Für Niclas Füllkrug läuft es gar nicht gut. In der Rückrunde war er an die AC Mailand verliehen, schoss aber in 20 Spielen nur ein Tor. Überzeugen konnte er nicht, kam über die Jokerrolle nicht hinaus. Und verpasste damit auch die Chance auf einen Platz im DFB-Team bei der WM in Kanada, Mexiko und den USA. Nun musste der 33-Jährige zurück zu West Ham United, das ohne ihn den Abstieg nicht verhindern konnte und am kommenden Wochenende in der zweiten englischen Liga den Wiederaufstieg angeht. Doch der Klub plant nicht mit dem Stürmer, der bei der Heim-EM 2024 zum Fanliebling avanciert war. Füllkrug war nicht beim Media Day des Londoner Teams dabei, wo auch die Mannschaftsfotos entstehen. Laut Berichten darf er nicht einmal mit dem Team trainieren. Im Aufgebot das Spiel im League Cup gegen Portsmouth (3:1) stand er ebenfalls nicht. Und es kommt noch dicker: In der offiziellen Kaderliste wurde allen Spielern eine Rückennummer zugewiesen - nur Füllkrug nicht. Seine 11, die er vor seiner Leihe getragen hatte, wurde anderweitig vergeben. Die Starspieler Crysencio Summerville und Mateus Fernandes haben den Klub nicht in die zweite Liga begleitet - ganz nach Abschied sieht es auch beim Deutschen aus. Bei West Ham steht er noch bis 2028 unter Vertrag - die Suche nach einem neuen Arbeitgeber aber läuft. Dieser gestaltet sich jedoch offenbar nicht ganz einfach. Der "Bild" zufolge war sich Füllkrug bereits mit dem FC Venedig einig - sein Weg hätte ihn also zurück nach Italien führen sollen. Doch die Ablöseforderungen von West Ham seien Venedig zu hoch gewesen und so platzte der Transfer. Füllkrug war im Sommer 2024 für 27 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu West Ham gewechselt. Verletzungen warfen ihn zurück, er kam nicht auf Einsatzzeiten und ließ sich daher verleihen. Doch auch das half nicht.