Fund beim Frauenarzt versetzt Evelyn Burdecki in Panik: „Konnte nachts kaum schlafen“
„Letztes Jahr beim Frauenarzt. Da ging es bei mir um eine vergrößerte Drüse in der Brust. Kein Krebs, Gott sei Dank – aber ich hatte Angst“, berichtet Evelyn Burdecki (38) gegenüber dem „Stern“. Bis sie Gewissheit hatte, sei die Zeit für sie „furchtbar“ gewesen. „Bis ich den erlösenden Befund hatte, konnte ich nachts kaum schlafen, ich hatte Panik“, schildert sie.
Für Evelyn Burdecki ist die Sorge vor einer möglichen Krebserkrankung auch mit schweren Verlusten in ihrer Familie verbunden. Ihre Tante starb mit 50 Jahren an Brustkrebs, ihre Cousine bereits mit 35.
Evelyn Burdecki fordert mehr Offenheit bei Gesundheitsthemen
Auch über den Umgang mit sexueller Gesundheit spricht Evelyn Burdecki, die früher ganz anders aussah, offen. Sie sei in einem konservativen Elternhaus aufgewachsen und habe vieles über Sex und Liebe erst durch Freunde, die Schule und die „Bravo“ gelernt. Über Risiken und Verhütung sei sie erst aufgeklärt worden, als ihr beim Frauenarzt die Pille verschrieben wurde.
Heute spreche sie mit Männern über Tests auf sexuell übertragbare Infektionen, wenn eine Beziehung ernster werde. „Ich sage dann: ‚Wann war dein letzter Test?‘ Oder ich biete an: ‚Wir können auch zusammen zum Test gehen. Dann hast du die Sicherheit – und ich auch.‘“ Wenn sich ein Mann um seine Gesundheit kümmere, zeuge das für Burdecki von Intelligenz: „Und dann können wir beruhigt miteinander schlafen.“
Krebsfälle in der Familie prägen Evelyn Burdecki bis heute
Wie sehr sie die Erkrankungen ihrer Angehörigen beschäftigen, macht Burdecki ebenfalls deutlich. Ihre Tante war die Schwester ihrer Mutter, ihre Cousine in ihrem Alter. Gerade der Tod eines gleichaltrigen Menschen sei für sie schwer zu begreifen. „Man lernt, damit weiterzuleben, aber das Vermissen bleibt“, sagt Evelyn Burdecki, die kürzlich auch über eine Date-Panne berichtet hat.