Fünffach-Vater Oliver Pocher: „Mache mir bisschen Sorgen um die Jungs“
Wie ist es als Kind, prominenter Eltern aufzuwachsen? Dieser Frage ging bei ProSieben gerade die Reality-Doku „Born Famous – Fluch oder Segen?“ nach, die unter anderem Diego Pooth (22) und Summer Terenzi (20) begleitete.
Zwei prominente Väter – Comedian Oliver Pocher (48) und Sänger Pietro Lombardi (34) – kommen in der neuen Folge ihres Podcasts „Patchwork Boys“ kurz auf das Format zu sprechen. Kind prominenter Eltern zu sein, sei „Fluch und Segen“, meint Pietro, der drei Söhne aus zwei Beziehungen hat. „Eigentlich ist es Sch***“, sagt er dann offen.
Nachdenkliche Worte von Oliver Pocher über die Zukunft seiner fünf Kinder
Auch Pocher macht sich laut Gedanken zur Zukunft seiner Kinder: „Ich bin sehr gespannt bei unseren Kindern, wo die Reise hingeht.“ Seine älteste Tochter Nayla (16) sei „auf einem sehr guten Weg“, zeigt er sich überzeugt. Kürzlich erst hatte Pocher geschwärmt, wie selbständig Nayla bereits sei und dass sie auch schon erste Schritte in Richtung ihres Berufswunsches Anwältin unternehme.
Neben Nayla hat Pocher ebenfalls aus seiner ersten geschiedenen Ehe mit Sandy Meyer-Wölden (43) zwei 14-jährige Zwillingssöhne, die ein Internat im Ausland besuchen. Mit seiner zweiten Ex-Frau Amira Aly (34) hat er zwei weitere fünf und sechs Jahre alte Söhne, von denen der Kleinere nach den Ferien eingeschult wird.
ANZEIGE
ANZEIGE
Fünffach-Vater Olli Pocher: „Ich mache mir immer ein bisschen Sorgen um die Jungs“
Was seine Söhne angeht, ist Pocher mit seiner Prognose ein bisschen vorsichtiger: „Ich mache mir immer ein bisschen Sorgen um die Jungs. Ich habe vier Jungs – und Jungs mit einem Vater, der so berühmt ist und in der Öffentlichkeit steht, das gibt immer ein Spannungspotenzial.“
Er würde gern sehen, wo seine Söhne in zehn Jahren alle stehen. „Ich hoffe, dass die alle was finden in ihrem Leben, worauf sie Lust und Bock haben und dass sie nicht zu abgestumpft sind durch unser Leben“, zeigt er sich mit Blick auf den privilegierten Lebensstandard der Kinder nachdenklich.
Pocher möchte, dass seine Kinder auch „Normalität sehen“
Der „Vorteil“ bei ihm und Pietro sei gewesen, dass sie „in 70, 80
Quadratmetern [im] Mehrfamilienhaus“ aufgewachsen seien und Dinge auch mal „nicht so funktioniert“ hätten.
Pietro Lombardi, der seit einigen Monaten bei Oliver Pocher in dessen Kölner Villa lebt, formuliert es so: „Es ist halt schwierig. Egal, wo deine Kinder hinkommen, es ist alles nicht Villa-like“. Für Ollis Kinder sei es „Standard“, zuhause einen 20 Meter langen Pool mit Glasfront und einen Tennisplatz zu haben, der sich bei dem Entertainer auf dem Grundstück befindet.
Pocher hebt hervor, dass er aus diesem Grund versuche, den Kindern zu zeigen, dass die Realität bei anderen Menschen anders aussehe: „Ich versuche, die zu Leuten
hinzubekommen, wo sie Normalität sehen. Das ist für mich das Wichtigste.“
HINTERGRUND
„Das ist suboptimal gelaufen”
Nur bei einer Ex-Partnerin würde sich Oliver Pocher gern entschuldigen
00:20 Video
Auch Amira Aly hatte sich Gedanken gemacht über privilegierten Lebensstandard der Söhne
Ähnlich hatte sich im Januar bereits seine Ex-Frau Amira Aly geäußert. In ihrem inzwischen eingestellten Podcast mit Paula Lambert, „Iced Macho Latte“, hatte Aly sich Gedanken gemacht, wie sich der Lebensstandard ihrer Kinder auswirke.
Sie berichtete, ihre Kinder hätten sie bereits gefragt, warum sie im Garten ihres damals neu gebauten Hauses in Köln, eigentlich noch kein Schwimmbad hätten (der inzwischen eingebaut wurde). „'Mama, warum hast du keinen Pool?' – 'Entschuldigung? Ich habe gerade ein Haus gebaut'“, zitierte sie aus dem Gespräch, das ihr nach eigenen Worten zu denken gab. Sie habe vom Nachwuchs die Antwort erhalten: „'Aber jeder hat doch einen Pool.'“
„Es hat auch nicht jeder einen Tennisplatz im Garten“
Daraufhin habe sie versucht klarzustellen: „Nein, es hat auch nicht jeder ein Haus, und es hat auch nicht jeder einen Aufzug wie dein Papa im Haus, es hat auch nicht jeder einen Tennisplatz im Garten.“
Auch sie hob hervor, es sei ihr wichtig, ihren Söhnen klarzumachen, dass ihr Lebensstil keineswegs dem Durchschnitt entspreche. Sie wolle bei ihnen ein Verständnis dafür schaffen, „dass es andere gibt, die es nicht so leicht im Leben haben“. Sie sollten wissen, dass es auch Menschen gebe, die obdachlos seien oder Kinder, die im Heim leben, betonte sie damals.
Pocher hat in der neuen Folge seines Podcasts, der in der Pocher.Clup-App abrufbar ist, auch offenbart, bei welcher Ex-Partnerin er sich gern entschuldigen würde.