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Für 470 Euro: Dyson bringt Zahnbürste mit Kamera raus

Technologie

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Dyson bringt mit der CameraJet eine ungewöhnliche Neuheit auf den Markt. Die elektrische Zahnbürste kombiniert eine eingebaute Kamera, künstliche Intelligenz und eine Munddusche in einem Gerät. Damit will der Hersteller die tägliche Zahnpflege verbessern. Auffällig ist aber nicht nur die Technik, sondern auch der Preis: Die CameraJet soll laut Hersteller rund 470 Euro kosten und gehört damit zu den teuersten Zahnbürsten ihrer Art.

Kamera filmt beim Putzen live mit

Das besondere Merkmal der CameraJet sitzt direkt im Bürstenkopf. Dyson verbaut dort eine 100.000-Pixel-Makrokamera, die während des Putzens Bilder aus dem Mund aufnimmt. Über die MyDyson-App können Nutzer live verfolgen, welche Stellen gerade gereinigt werden. Nach Angaben des Herstellers sollen vor allem Zahnzwischenräume und schwer einsehbare Bereiche besser sichtbar werden. Statt sich nur auf das eigene Gefühl zu verlassen, können Nutzer die Reinigung direkt auf dem Bildschirm verfolgen.

KI erkennt übersehene Stellen

Die Kamera dient nicht nur als Live-Ansicht. Laut Dyson analysiert ein KI-System die Aufnahmen und erkennt Zahnzwischenräume automatisch. Die Software markiert Bereiche, die beim Putzen häufig ausgelassen werden. Nutzer sollen diese Stellen anschließend gezielt reinigen können. Ob die Technik im Alltag tatsächlich bessere Ergebnisse liefert, muss sich allerdings erst in unabhängigen Tests zeigen. Gleiches gilt für die Frage, ob Anwender bei jedem Putzvorgang eine Kamera im Mund nutzen möchten.

Wasserstrahl, Wechsel-Akku und hoher Preis

Für die Reinigung kombiniert Dyson Schalltechnologie mit einem Wasserstrahl. Dieser soll Plaque zwischen den Zähnen entfernen. Ein Anti-Schwerkraft-Behälter hält die Funktion laut Hersteller unabhängig von der Position der Zahnbürste aufrecht. Der Wassertank fasst 12,5 Milliliter. Außerdem bietet das Gerät die drei Reinigungsstufen „Gentle“, „Moderate“ und „Deep Clean“. Der Akku lässt sich herausnehmen und austauschen. Zum Lieferumfang gehören zwei Bürstenköpfe, eine Ladestation in „Steel Purple“, ein Reiseetui sowie ein wasserdichtes USB-C-zu-Pogo-Pin-Kabel mit magnetischer Verbindung.

Kostenpunkt für die neue Hightech-Zahnpflege: Rund 470 Euro werden von Dyson angesetzt.

Eigene Pflegeprodukte geplant

Passend zur CameraJet kündigt Dyson auch eigene Zahnpasta und Mundwasser in der Variante „Mint Green“ an. Die Produkte wurden laut Hersteller speziell für die Zahnbürste entwickelt. Ob Kamera, KI und Wasserstrahl den hohen Preis rechtfertigen, werden erst unabhängige Praxis-Tests zeigen.

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