Für die Liebe verzichtete Mako von Japan auf 1,1 Millionen Euro
Im Oktober 2021 gaben sich Mako (35, damals noch Mako von Japan) und Kei Komuro (35) das Jawort. Und dieses hat definitiv das Potenzial, zu den ungewöhnlichsten royalen Versprechen unserer Zeit zu zählen. Denn die beiden Japaner mussten lange für ihre Liebe kämpfen. Zum 35. Geburtstag der Ex-Prinzessin am 23. Oktober lässt BUNTE.de ihre besondere Geschichte Revue passieren.
Mako von Japan lernte ihren Ehemann an der Uni kennen
Aber der Reihe nach: Bevor Mako sich am 3. September 2017 mit ihrer Uni-Liebe Kei verlobte, herrschte im Kaiserhaus noch die von Japanern so hochgepriesene „chōwa“ (Harmonie). Die damalige Prinzessin hatte erste royale Verpflichtungen wie öffentliche Auftritte gemeistert, war Ehrenpräsidentin der „Japan Tennis Association“ und war in der Bevölkerung außergewöhnlich beliebt.
Dass sie als erste Angehörige der kaiserlichen Familie nicht an der Gakushūin-Universität in Tokio studiert hatte, sondern in Dublin, Edinburgh und einer internationalen christlichen Uni in Japan, ließ allerdings bereits erahnen, dass die älteste Tochter von Kronprinz Akishino (60) und Kronprinzessin Kiko (60) ihren eigenen Kopf hat. Und genau diese Vorahnung bestätigte sich, als sich Mako mit Kei, den sie während ihres Studiums in Tokio kennengelernt hatte, verlobte.
Verlobung der Ex-Prinzessin löste Straßenproteste aus
Beim Großteil der Japaner kam dieses Bündnis gar nicht gut an. Es folgten negative Berichterstattung sowie Straßenproteste. Nun könnte man sich fragen: Warum bedeutete Makos Verlobung mit einem Bürgerlichen einen derartigen Affront? Schließlich ist es auch in europäischen Königshäusern mittlerweile gang und gäbe, dass Thronfolger Bürgerliche ehelichen.
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Zahlung von 1,1 Millionen Euro wurde zum Reizthema
Nun, das lag unter anderem nur daran, dass die japanische Monarchie die älteste ununterbrochene Erbmonarchie der Welt ist und somit besonders konservativ. Im Juli 2026 wurde jedoch das Kaiserhausgesetz reformiert und gestaltet sich seither etwas lockerer. Weibliche Royals dürfen ihren Status nach der Hochzeit mit einem Bürgerlichen inzwischen behalten und weiterhin ihren kaiserlichen Aufgaben nachgehen.
Davor galt: Heiratet eine zukünftige Thronfolgerin einen Bürgerlichen, so verliert sie ihren Status und alle Privilegien, die damit einhergehen. Das wiederum zog für Mako damals mit sich, dass der Staat laut Gesetz dazu verpflichtet war, der abtrünnigen Royal einen bestimmten Betrag auszuzahlen. Im Fall von Ex-Prinzessin Mako hätte dieser etwa 1,1 Millionen Euro betragen. Teile der japanischen Gesellschaft befürchteten, mit dieser „staatlichen“ Mitgift würden die Schulden der Komuro-Familie, die in groben finanziellen Schwierigkeiten steckte, bezahlt werden.
„Kei ist für mich unersetzlich“
Ganze drei Jahre lang blieben Mako und Kei wegen der Negativ-Presse verlobt, bevor sie sich 2021 unter Protest der Bevölkerung bei einer schlichten, selbst finanzierten und so gar nicht kaiserlichen Hochzeit das Jawort gaben (die traditionelle Zeremonie am kaiserlichen Hof wurde dem Paar verwehrt). Bei einer anschließenden Pressekonferenz entschuldigten sich Mako und Kei in einem Veranstaltungsraum, für den sie ebenfalls selbst aufkommen mussten, beim japanischen Volk für alle „Unannehmlichkeiten“, die ihre Beziehung verursacht habe. Mako macht vor der versammelten Presse klar: „Kei ist für mich unersetzlich. Für uns ist die Ehe eine notwendige Entscheidung, um zu leben und unsere Herzen zu pflegen.“
Mako Komuro verzichtete freiwillig auf Millionen-Abfindung
Auf die Mitgift von über 1,1 Millionen Euro verzichtete die Japanerin freiwillig – wohl eben um entgegen der allgemeinen Befürchtungen klarzumachen, dass mit diesem Geld nicht die Schulden ihres Liebsten und dessen Familie getilgt werden würden. Die Jahre seit der Verlobung gingen an Mako nicht spurlos vorbei: Sie litt unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, wie der Hof kurz vor der Eheschließung bekannt gab.
Ihr neues Leben in den USA – mit Baby
Nach der Hochzeit startete das Paar einen neuen Lebensabschnitt. Fernab des strengen, höfischen Protokolls und nach einigen Anlaufschwierigkeiten (Kei fiel mehrfach durch die Anwaltsprüfung) blühte es in New York City auf. Seit letzten Jahr sollen Mako und Kei nicht mehr direkt in der Innenstadt wohnen, sondern in einem Einfamilienhaus etwa eine Stunde von Manhattan entfernt. Und das aus dem wohl schönsten Grund: Im März 2025 wurde bekannt, dass die beiden Eltern geworden sind.
HINTERGRUND
Jetzt ist es offiziell
Hof bestätigt: Mako von Japan & ihr Kei haben ein Baby bekommen
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