„Furchtbar“: Heiner Lauterbach fällt Söder-Tochter ins Wort
Am Freitagabend (25. September) empfingen Micky Beisenherz (49) und Susan Link (49) mehrere Gäste im WDR-Talk „Kölner Treff“. In der Sendung waren unter anderem Schlagerstar Matthias Reim (68), TV-Richterin Barbara Salesch (76) sowie die Schauspieler Ingolf Lück (68) und Heiner Lauterbach (73) zu Gast. Auch Gloria-Sophie Burkandt (27) saß im Studio. Die Tochter des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (59) sprach nicht nur über ihren prominenten Vater, sondern vor allem über ihr Buch „Generation KI“.
Gloria-Sophie Burkandt schwärmt beim „Kölner Treff“ von KI
„Die KI macht die Aufgaben, die wir nicht mögen. Das heißt, Präsentationen erstellen, Excel-Tabellen und so weiter – und dass wir uns endlich auf die Sachen fokussieren können, die uns Spaß machen“, schwärmte die 27-Jährige von der Technologie und ging sogar noch einen Schritt weiter: „Das ist, glaube ich, auch die neue Welt. Die neue Welt, wo wir sagen, da geht es nicht um Zerstörung, da geht es nicht um Bösartigkeit.“
Danach beschrieb Burkandt, wie sie sich die gesellschaftlichen Folgen dieser Entwicklung vorstellt. „Ich glaube ja, die KI-Unternehmen werden alles übernehmen und die werden so hoch besteuert, dass dann gewisse Abgaben fallen und dass es vielleicht ein Grundeinkommen geben wird, wo dann keiner mehr hungern muss, wo keiner leiden muss.“
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„Furchtbar“: Heiner Lauterbach fällt Söder-Tochter ins Wort
Heiner Lauterbach konnte sich mit dieser Zukunftsprognose nicht anfreunden und fiel der Söder-Tochter unmittelbar ins Wort: „Furchtbar! Geht nicht, funktioniert nicht. Der Mensch muss etwas Sinnvolles tun. Wenn du dich da hinstellst und nur jeden Monat deinen Check in Empfang nimmst ...“
Der Schauspieler bezeichnet Burkandts Visionen als „Horrorszenarien“
Gloria-Sophie Burkandt verwies darauf, dass auch die Schauspielerei eine sinnvolle Tätigkeit sei: „Aber du machst ja auch was Sinnvolles: Schauspielerei!“, hielt Gloria-Sophie Burkandt dagegen. Lauterbach überzeugte dieses Argument jedoch nicht. „Nein, du musst dich einbringen in der Gesellschaft. Du musst wichtig sein für die Gesellschaft. Wenn du das Gefühl nicht hast, wirst du auf Dauer unglücklich“, widersprach Lauterbach der 27-Jährigen.
Die Diskussion war damit noch nicht beendet. Burkandt entgegnete: „Aber bleibst du ja trotzdem.“ Lauterbach antwortete: „Nee. Also das sind Horrorszenarien!“ Eine Einigung erzielten die beiden in der Sendung nicht. Die Debatte zeigte stattdessen, wie unterschiedlich ihre Vorstellungen von Arbeit, gesellschaftlicher Teilhabe und einer von KI geprägten Zukunft sind.
Von Leonie Ebel