Fußball: Bitterer Fehlstart! Dynamo Dresden schmiert in Nürnberg ab
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Klassischer Fehlstart für Dynamo Dresden. Beim 1.FC Nürnberg gab’s zum Saisonauftakt eine bittere, weil so nicht erwartbare 0:3-Klatsche. „Die Gegentore waren zu einfach. Wir hatten gerade in der ersten Halbzeit keinen Zugriff gegen den Ball, waren immer einen Schritt zu spät“, sagte Kapitän Niklas Hauptmann nach dem Spiel. „Dadurch läufst du viel hinterher, was bedeutet, dass du selbst mit Ball zu unsauber wirst.“ Dresden mit der erwarteten Start-Elf, einzig Lemmer bekam im Vergleich zur Generalprobe gegen Union Berlin den Vorzug vor Inanoglu auf der rechten Bahn. Und Lemmer tatsächlich fast mit dem Raketen-Start, sein Schuss zischt nach 14 Sekunden haarscharf am Tor vorbei. Nürnberg macht’s besser – allerdings mit freundlicher Dynamo-Unterstützung: Sterner lässt Zoma ziehen, der bedankt sich mit dem 1:0 für den Club (9.). Nicht der erste Patzer des SGD-Verteidigers seit Vorbereitungs-Start. Dynamo Dresden mit 7000 Fans in Nürnberg Erneut Lemmer vom Anstoß weg fast mit dem Ausgleich per Doppelchance, aber er drückt den Ball nicht über die Linie (10.). Danach beruhigt sich das Spiel, Dresden sogar mit leichten Feldvorteilen. Aber quasi mit dem Halbzeitpfiff der nächste Schock für die 7000 (!) mitgereisten SGD-Fans unter den 42.000 Zuschauern: Nachdem Keeper Schreiber einen Janisch-Knaller noch an die Latte lenken kann, staubt wieder Zoma ab (45.). Dynamo zwischen Hoffen und Bangen: Der Treffer wird erst wegen Abseits nicht gegeben, der VAR kassiert diese Entscheidung aber wieder ein – Tor zählt, 2:0. Und das zum ungünstigsten Zeitpunkt. Nach dem Seitenwechsel rückt Neuzugang Straudi für den indisponierten Sterner auf die Rechtsverteidiger-Position, der Zoma nicht in den Griff bekam. Dynamo Dresden zwar bemüht, aber Nürnberg verwaltet das Ergebnis ohne größere Mühe. Mit der Einwechslung von Daferner und Inanoglu für die glücklosen Vermeij und Lemmer ziehen die Dresdner nochmal an, aber Zählbares kommt nicht mehr bei raus. Zoma nicht in den Griff gekriegt Stattdessen machte erneut Matchwinner Zoma das Debakel für Dresden mit seinem dritten Streich perfekt. Nach Foul von Straudi an Lubach verwandelt der Torjäger den fälligen Strafstoß im Nachsetzen – es kam für die SGD wirklich knüppeldick. Diese Pleite dürfte die aufgekommene Euphorie im Dynamoland erstmal ordentlich bremsen. Jetzt muss sich das Team von Trainer Thomas Stamm schnell schütteln und kommenden Sonntag gegen Darmstadt eine Reaktion zeigen. Hauptmann: „3:0 ist sehr deutlich. Das war ein Warnschuss, dass wir uns ganz schnell wieder auf das besinnen müssen, was uns im letzten halben Jahr stark gemacht hat: Mit gutem Spiel gegen den Ball wenig Gegentore kassieren.“