Fußball-Oberligist WSV mit 3:0 beim SV Sonsbeck
Co-Trainer Niklas Bonnekessel und Sportvorstand Lennart Strufe betreuten das Team, Checoach Ismail Jaroui und Torwarttrainer Philipp Pentke waren nach den roten Karten in Ratingen gesperrt und saßen auf der Tribüne. Es gab fünf Wechsel in der Startformation: Noel Westenberger, Semir Saric, Sam Sausmikat, Arian Amyn und Linus Fröhlich kickten anstelle von Duje Goles, David Widlarz, Fabrizio Fili, Efe Tirpan und Kilian Bielitza.
Der WSV hatte in der Anfangsphase die größeren Spielanteile. Sonsbeck stand kompakt und war auf Konter aus. In Führung gingen die in Schwarz agierenden Rot-Blauen: Sausmikat wurde im Strafraum von Timoteusz Miller gefoult. Eren Albayrak verwandelte den Elfer sicher – 0:1 (11.). Sonsbeck wurde offensiver, aber der WSV hielt dagegen.
Ein Schuss von Amyn wurde gehalten (19.), einen Kopfball von Dario Biancardi lenkte Torwart Jannik Hinsenkamp über die Latte (21.). Auch den Kopfball von Serhat Kacmaz parierte er (22.). Sonsbeck setzte aber in einer schnellen Partie immer wieder Nadelstiche: So spitzelte Tom Cappel das Spielgerät nach einem Pass von Niklas Binn nur knapp am langen Pfosten vorbei (26.).
Es wurde hektischer. Binn zielte neben das WSV-Tor (31.). Auch Dario Biancardi verpasste um wenige Zentimeter (39.). Einen Schuss von Ayinla hielt Hinsenkamp mit Mühe (45. + 2.). So ging es mit der Führung der Bergischen in die Pause.
Krajac schoss aus 20 Metern weit über den WSV-Kasten (48.). Biancardi auf der Gegenseite knapp rechts vorbei (49.). Der WSV ging auf Nummer sicher und wechselte Tirpan für den mit Gelb belasteten Saric ein (51.). Dann legten die Gäste nach: Einen Schuss von Amyn konnte Hinsenkamp nur abklatschen, Albayrak stand goldrichtig und staubte ab – 0:2 (54.). Sonsbeck reagierte mit einem Vierfachwechsel.
Amyn traf den Pfosten (59.). Der WSV drängte auf die Entscheidung mit Sausmikat und Albayrak (63.). Adamidis parierte gegen Pozniak (64.). Dann kamen Brian Igbinadolor und Widlarz für den gefährlichen Albayrak und quirligen Sausmikat (66.). Westenberger hatte das 3:0 für den WSV auf dem Fuß, viel fehlte nicht (68.). Die Führung war verdient.