Fußball-WM 2026: Klopp erzählt "500 Millionen Euro"-Story über Mbappé
Jürgen Klopp wollte Superstar Kylian Mbappé und zwei weitere französische WM-Fahrer einst zum FC Liverpool lotsen. "Für mich ist es gerade extrem hart. Ich habe mit drei Spielern von denen schon mal verhandelt und habe sie nie bekommen", sagte der "MagentaTV"-Experte vor dem WM-Viertelfinale zwischen den Franzosen und Marokko (2:0) mit Blick auf Mbappé sowie seine Mannschaftskollegen Ousmane Dembélé und Adrien Rabiot. "Bei Mbappé war es, bevor er [2017] nach Paris gegangen ist. Das waren ungefähr 500 Millionen Euro, der teuerste Nicht-Transfer, den wir je getätigt haben. Von Blackpool nach Nizza geflogen. In Nizza die ganze Familie Mbappé rein, Privatflieger mit fünf Zimmern. Dann sind wir im Kreis geflogen und haben lecker gegessen. Wir durften nicht gesehen werden", schilderte Klopp. "Es war super - und dann ist er nach Paris gegangen." Mit Dembélé verhandelten Klopp und Co., bevor es diesen 2016 von Stade Rennes zu Borussia Dortmund zog. "Ich weiß nicht, ob der überhaupt wusste, wer wir waren", sagte die Trainer-Ikone. "Dann ist mir das Handy auf den Boden gefallen. Der einzige Outcome an dem Abend war: Mein Handy war kaputt." Entwarnung bei angeschlagenem Mbappé Gegen Marokko trafen für Frankreich dann sowohl Mbappé, der inzwischen bei Real Madrid unter Vertrag steht, als auch Dembélé, der erfolgreich für Paris Saint-Germain kickt und 2025 sowohl den Ballon d'Or als auch den Weltfußballer-Titel der FIFA gewann. Mbappé musst zwar in der 77. Minute angeschlagen ausgewechselt werden. Nach der Partie gab der 27-Jährige aber Entwarnung. "Mir geht es gut. Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht mir gut", so Mbappé. Auch Frankreichs Nationalcoach Didier Deschamps versicherte: "Da ist nichts Ernstes." Bislang ist der Real-Star bei der WM Frankreichs Schlüsselspieler. In sechs Einsätzen erzielte er acht Tore und bereitete drei weitere vor.