Fußball-WM 2026 | So reagiert Tuchel auf das peinliche DFB-Aus
Auch wenn er erst vor wenigen Tagen hervorhob, dass sein Herz bei dieser Weltmeisterschaft für England schlagen würde, gehen die Geschehnisse rund um die deutsche Nationalmannschaft doch nicht spurlos an Thomas Tuchel vorbei. Vor dem Sechzehntelfinale der Three Lions gegen die Demokratische Republik Kongo bezog der ehemalige Coach von FC Bayern und BVB zum peinlichen DFB-Aus gegen Paraguay Stellung. Dass in Deutschland und den Niederlanden zwei zumindest auf dem Papier große Namen bei der WM bereits früh gescheitert sind, lässt Tuchel demütig auf die kommende Herausforderung gegen die DR Kongo blicken. "Es sind enge Spiele, und das hilft uns, keine überhöhten Erwartungen zu haben und das, was bei dieser Weltmeisterschaft und im Weltfußball passiert, richtig einzuordnen", erklärte der 52-Jährige, der für den Spielstil seiner Engländer zuletzt viel Kritik ertragen musste. Am Montag war die DFB-Auswahl in der ersten K.-o.-Runde sensationell an Paraguay (3:4 i. E.) und Oranje kurz darauf an Geheimfavorit Marokko (2:3 i. E.) gescheitert. Auch Brasilien hatte sich beim 2:1 gegen Japan lange schwergetan. "Die Mannschaften sind gut eingespielt, sie verteidigen auf höchstem Niveau, sie sind sehr gut vorbereitet, und es ist für jedes Team schwer, andere Teams auseinanderzuspielen - besonders, wenn man als Favorit antritt und auf Teams trifft, die nichts zu verlieren haben", verdeutlichte Tuchel. England will deutschen Fehler nicht wiederholen Zugleich warnte der Deutsche vor den Kongolesen, die zum Auftakt der Gruppenphase Cristiano Ronaldos Portugiesen ein respektables 1:1 abgetrotzt hatten. "Sie haben wirklich überperformt und bereits über ihren Erwartungen gespielt, und deshalb haben sie echten Glauben an das, was sie tun - und das macht sie zu einem schwierigen Gegner", mahnte Tuchel zur Vorsicht. Die DR Kongo sei ferner "eine körperlich starke Mannschaft, eine schnelle Mannschaft, eine engagierte Mannschaft - ein Team, gegen das wir als Favorit antreten, während sie in der Rolle des Außenseiters spielen können, was ihnen natürlich sehr liegt."