DAX +0,39 % 25.460,48 Pkt 18:00:00 MDAX +0,43 % 32.243,82 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,65 % 6.248,84 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,13 % 62.131,34 Pkt 02:49:40 Gold +2,20 % 4.125,00 USD 02:54:29 Silber +1,51 % 58,16 USD 02:54:29 Brent +7,52 % 90,41 USD 02:50:16 WTI +6,69 % 84,56 USD 02:54:39 Bitcoin -0,32 % 63.700,83 USD 03:04:40 EUR/USD +0,68 % 1,14640 USD 03:04:21 EUR/GBP +0,12 % 0,85790 GBP 03:04:42 EUR/CHF +0,03 % 0,93330 CHF 03:04:41 EUR/JPY +0,39 % 187,299 JPY 03:04:41

Fußball-WM: Fifa ermittelt wegen Falklandinseln-Banner gegen Argentinien

Sport

Die Fifa hat ein Disziplinarverfahren gegen den argentinischen Fußballverband (AFA) und dessen Spieler wegen mehrerer mutmaßlicher Regelverstöße bei der Weltmeisterschaft eingeleitet. Bei den Vorwürfen geht es unter anderem um ein Banner, das argentinische Spieler nach dem 2:1 Halbfinalsieg gegen England in Atlanta auf dem Platz hochgehalten haben. Darauf stand: »Las Malvinas son Argentinas« (»Die Falklandinseln sind argentinisch«). Die Regierung der Falklandinseln hatte die Fifa nach dem WM-Halbfinale zum Handeln aufgerufen. »Wir hoffen, dass die Fifa ihr Versprechen einlöst, die Politik aus dem Sport herauszuhalten, und jegliches Verhalten dieser Art gemäß ihrer eigenen Regeln ahndet«, hieß es in einer Regierungsmitteilung. Die Fifa sagte, die Nutzung einer Sportveranstaltung für Demonstrationen nicht-sportlicher Art stelle einen möglichen Verstoß gegen die Disziplinarordnung dar. Im Jahr 2014 hatte die FIFA Argentinien wegen eines ähnlichen Transparents, das die Spieler vor einem Freundschaftsspiel gegen Slowenien hochhielten, mit einer Geldstrafe von 20.000 Pfund (23.346 Euro) belegt. Stellungnahme gefordert Auch teilte die Regierung der Falklandinseln mit, man sei enttäuscht, aber nicht überrascht über das Verhalten des argentinischen Teams. Das Parlament der Inselgruppe im Südatlantik wendete sich zudem in einem öffentlichen Brief an das Disziplinarkomitee der Fifa. Zuvor hatte bereits die britische Regierung gesagt, dass sie vom Weltverband eine Untersuchung verlange. »Wie üblich prüft die unabhängige Disziplinarkommission der FIFA derzeit die Spielberichte und wägt die relevanten Umstände ab, bevor sie auf der Grundlage der FIFA-Disziplinarordnung über mögliche weitere Schritte entscheidet«, teilte ein FIFA-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Leandro Paredes soll Stellung zu Tätlichkeit nehmen Bisher forderte die Fifa Stellungnahmen mehrerer Argentinier an, darunter von Leandro Paredes. Nach dem 1:0-Finalsieg Spaniens nach Verlängerung in East Rutherford war es zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen, die vor allem von argentinischer Seite ausgegangen waren. Paredes hatte sich nach Spielende zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Er griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Gavi ist laut Fifa-Mitteilung der einzige spanische Spieler, gegen den ermittelt wird. Auf argentinischer Seite sind außer Paredes noch Nahuel Molina, Thiago Almada sowie Co-Trainer Roberto Ayala betroffen. Zu den weiteren mutmaßlichen Verstößen Argentiniens bei der WM zählen diskriminierende Gesänge und Gesten, verspätete Anpfiffe, Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften und unangemessene Äußerungen von Mannschaften und Zuschauern. Außerdem sollen Gegenstände von Fans bei mehreren Spielen während des Turniers auf das Spielfeld geworfen wurden.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren