Galatasaray gibt offizielles Statement zu Bayern-Star Musiala raus
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Istanbul/München – Die Gerüchte um einen Wechsel von Jamal Musiala (23) wurden in den vergangenen Tagen immer wilder. Vor etwa einer Woche hatte die türkische Tageszeitung „Hürriyet“ berichtet, dass Musiala dem türkischen Rekordmeister für ein Leihgeschäft angeboten worden sein soll. Zahlreiche Medien sprangen auf den Gerüchte-Zug auf – doch die Meldung entpuppte sich als totale Ente. Jetzt veröffentlichte Galatasaray sogar ein offizielles Statement. Über mehrere türkische Medien ließ Gala am Sonntagabend verbreiten: „Die Meldung, dass unser Verein eine Einigung mit Jamal Musiala und dem FC Bayern München erzielt habe, entspricht nicht der Wahrheit. Dies zur Kenntnis der Öffentlichkeit.“ Zwischenzeitlich war von fortgeschrittenen Gesprächen zwischen Musiala und Gala die Rede. Galatasaray reagiert auf Musiala-Gerüchte Dass sich der türkische Meister öffentlich äußert, ist durchaus ein ungewöhnlicher Vorgang. Solche Transfermeldungen gehören inzwischen doch fest zur Sportberichterstattung. Musialas Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2030, weder Klub noch Spieler planen in diesem Sommer die Trennung. Nach seinem Wadenbeinbruch im vergangenen Sommer verpasste Musiala die komplette Hinrunde. Seit seinem Comeback im Januar zeigte der Offensiv-Star sein Ausnahmetalent nur vereinzelt. Kurz nach der enttäuschenden WM (Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay) unterzog sich Musiala einer Operation. Dabei wurde eine Metallplatte im linken Fuß entfernt . In die Sommer-Vorbereitung der Bayern steigt Musiala erst auf der Asien-Tour durch Südkorea und Hongkong (1. bis 8. August) ein. Am 22. August startet die Saison für die Münchner mit dem Supercup gegen Borussia Dortmund . Klar ist: Musiala hat durch die Verpflichtung von Ismael Saibari (25/für 50 Mio. Euro von Eindhoven) neue Konkurrenz im offensiven Zentrum erhalten. Klar ist aber auch: Dass Musiala die Bayern deshalb (oder aus einem anderen Grund) Richtung Istanbul verlässt, ist aus der Luft gegriffen. So wie von Galatasaray kommuniziert.