Garmisch-Partenkirchen Grainau: Felssturz an der Zugspitze
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Bayern
„Es scheppert immer noch gewaltig“: Großer Felssturz an der Zugspitze
Von: Martin Weidner
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Garmisch-Partenkirchen/Grainau – Eine mächtige Staubwolke an der Zugspitze hat am Dienstag (22. September) für Aufsehen gesorgt. Am höchsten Berg Deutschlands lösten sich größere Gesteinsmassen. Das Krachen des Felssturzes war bis ins Tal zu hören.
Update, 9.05 Uhr – „Da löst sich immer wieder was...“
Bei dem Felssturz haben sich mehrere Kubikmeter Felsen gelöst und eine große Staubwolke verursacht. Verletzt wurde niemand. Der am Dienstag bemerkte Abbruch des Gesteins auf einem Kamm an der deutsch-österreichischen Grenze setzte sich auch am Mittwoch (23. September) fort: „Da löst sich immer wieder was“, sagte der stellvertretende Bereitschaftsleiter Franz Dörfler von der Bergwacht Grainau. „Anscheinend bröselt es jetzt auch wieder nach.“
Überraschend seien solche Ereignisse längst nicht mehr, die Dimension jedoch sei ungewöhnlich für den 2962 Meter hohen Berg. „In dem Ausmaß ist es definitiv nicht öfter, aber es ist auch nicht überraschend“, sagte Dörfler. Wie viel Gestein in etwa abbrach, sei schwer zu sagen, da das Gebiet nicht zugänglich sei. Mitarbeiter der Zugspitzbahnen beobachteten die Lage derzeit aus der Ferne, die Stelle sei schwer einsehbar, sagte Dörfler. Es seien aber weder Gebäude noch Wege in dem Gebiet von dem Felssturz betroffen.
Die Erstmeldung:
Das Ereignis an Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) zog sich offenbar über mehrere Stunden hin. Noch am frühen Abend stürzte weiteres Material vom Berg und wirbelte große Mengen Staub auf. Die Wolke war selbst aus mehreren Kilometern Entfernung deutlich zu erkennen. Wo genau sich der Felssturz ereignete, war zunächst unklar. Beobachter vermuteten die Abbruchstelle auf der Tiroler Seite der Zugspitze.
„Da bricht immer noch was runter. Es scheppert immer noch gewaltig, das ist brutal“, sagte ein Augenzeuge des Vorfalls am Dienstagabend dem Münchner Merkur. Der Zeuge verglich das Geräusch mit einem „Feuerwerk, das aus der Ferne zu hören“ ist. Auch Politik und Bergwacht sind inzwischen im Boot. Grainaus Bürgermeister Stephan Märkl (CSU) wollte die großen Staubwolken selbst in Augenschein nehmen. Auch der Bergwacht sind diese aufgefallen, wie Anton Vogg von der Grainauer Ortsstelle im Gespräch mit der Zeitung betonte.
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