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Gas: So soll der Füllstand der Gasspeicher rasch erhöht werden

Technologie

Die Betreiber der Erdgasspeicher wollen mit einem Eingriff in die Regulierung dafür sorgen, dass mehr Gas eingespeichert wird. Die Zeit drängt, das Wirtschaftsministerium bleibt zurückhaltend.

Ein Manometer zeigt den Druck im Erdgasnetz eines Untergrund-Gasspeichers an: Befüllung der Gasspeicher auf historischem Tiefstand. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin. Der Füllstand der Gasspeicher in Deutschland liegt seit Wochen unter den Durchschnittswerten der vergangenen Jahre. Nun soll eine Änderung der bestehenden Regulierung einen Anreiz schaffen, wieder mehr Gas einzuspeichern.

Einen entsprechenden Vorschlag macht die „Initiative Energien Speichern“ (INES), in der sich die Betreiber der Gasspeicher zusammengeschlossen haben, darunter Sefe, Uniper, RWE, Trianel, EWE und VNG. Zentrales Element des Vorschlags: Die Netzentgelte für den Transport von Gas zu den Speichern sollen kurzfristig gestrichen werden.

Im Ergebnis würde das bedeuten, dass Gashändler, die Gas einkaufen, um es einzuspeichern, geringere Kosten hätten, weil die Gebühren für den Transport des Gases zum Speicher entfielen. Das würde das Einspeichern von Gas wirtschaftlich lukrativer machen.

Der Verzicht auf Netzentgelte für den Transport von Erdgas zu den Speichern würde bei den Betreibern der Gasnetze zu Einnahmeausfällen führen. Nach den Vorstellungen von INES sollen die Netzbetreiber diese Ausfälle über höhere Entgelte bei den anderen Netznutzern kompensieren.

» Lesen Sie auch: Netzagentur-Chef Klaus Müller – „Mit dem Gasspeicherfüllstand kann man nicht zufrieden sein“

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