„Gebt ihm einen Oscar“: Kameramann sorgt bei US Open mit „007“
Das Finale der US Open hatte neben dem deutschen Sieger Alexander Zverev einen zweiten unverhofften Star – jedenfalls in den sozialen Medien. Dort geht zurzeit ein Video aus der TV-Übertragung des Spiels viral. Und obwohl in dem Clip Filmstar Pierce Brosnan zu sehen ist, feiern die Fans momentan jemand anderen: den Kameramann.
Der Grund dafür ist der Zeitpunkt, zu dem Brosnan auf der Zuschauertribüne eingeblendet wird. Denn die Uhr im New Yorker Arthur Ashe Stadium zeigte kurz vor der Überblende auf den Schauspieler eine Spielzeit von 0:07 Minuten an. Der Schnitt war also eine Anspielung auf Brosnans frühere Rolle des Geheimagenten James Bond mit der Erkennungsnummer „007“. Brosnan spielte die Figur in vier Filmen von 1995 bis 2002.
Dass das Übertragungsteam Brosnan genau im richtigen Moment ins Bild hob, wurde online gefeiert: Mehr als 15 Millionen Mal wurde das Video bisher allein auf dem X-Account der US Open angesehen.
In den Kommentaren wird bereits lautstark eine Gehaltserhöhung für den Kameramann gefordert. „Einfach perfektes Timing“, schrieb ein Nutzer. „Wer auch immer diese Kameraeinstellung angeordnet hatte, hatte das GANZE Spiel über auf diesen Moment gewartet.“
„Damit ist seine Tarnung wohl aufgeflogen“, scherzte ein weiterer User über den Ex-Geheimagenten unter dem Post des Turniers. „Gebt dem Kameramann einen Oscar“, kommentierte währenddessen ein US-Sportportal.
Außerdem wurde in den Kommentaren auf X gewitzelt: „Man könnte sagen, der Kameramann hatte sein ‚Goldeneye‘ auf die Uhr gerichtet.“ Der Film „Goldeneye“ war der erste, in dem Brosnan die Figur von James Bond verkörperte.