DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 62.994,67 USD 09:58:59 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Geflüchtete aus Syrien: Immer mehr Syrern wird Schutzstatus aberkannt

Welt

Einer steigenden Zahl von Syrern und Syrerinnen wird der Schutzstatus in Deutschland aberkannt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor. Im ersten Halbjahr wurde demnach der Schutzstatus in mehr als 1.900 Fällen widerrufen oder zurückgenommen. Das entspreche gut 23 Prozent der überprüften Fälle, hieß es. Im Vorjahr lag diese Quote noch bei 3,7 Prozent, 2024 lediglich bei 3,1 Prozent. Grund für den Verlust des Schutzstatus sei in den meisten Fällen die Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft oder des sogenannten subsidiären Schutzes. Dieser wird nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) für Personen erteilt, bei denen im Herkunftsland die Gefahr eines »ernsthaften Schadens« durch bestimmte Menschenrechtsverletzungen zu befürchten ist, zum Beispiel durch Todesstrafe, Folter oder einen bewaffneten Konflikt. Lage in Syrien hat sich geändert Der Schutzstatus kann widerrufen werden, wenn die Voraussetzungen für den Schutz nachträglich wegfallen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich die Lage im Herkunftsland grundsätzlich ändert. In Syrien setzte eine von Islamisten angeführte Rebellenallianz Ende 2024 den langjährigen Diktator Baschar al-Assad ab. Daraufhin kehrten Hunderttausende syrische Flüchtlinge in ihre Heimat zurück – vor allem aus der Türkei, dem Libanon und aus Jordanien. Die Sicherheitslage in Syrien ist in einigen Gebieten aber noch immer angespannt, teils kam es zu Gewalt zwischen unterschiedlichen konfessionellen Gruppen. Seit Mitte Juni habe das Bamf damit begonnen, nicht mehr nur hauptsächlich bei Straftätern oder bereits ausgereisten Personen den Schutzstatus zu überprüfen, hieß es in der Antwort auf die Anfrage. Dazu gehörten nun auch Menschen, die nicht besonders schutzbedürftig seien und bei denen davon ausgegangen werden könne, dass sie ihren Lebensunterhalt in Syrien selbstständig sichern können oder eine ausreichende Versorgung gewährleistet sei.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren