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GeForce RTX 5090: AIBs können nicht bestellen, Zulieferer rechnen mit weniger Bestellungen

Technologie

Auf die Gerüchte zum EOL-Status der GeForce RTX 5090 folgte ein Dementi seitens NVIDIA. Die extrem hohen Preise der GeForce RTX 5090 sorgten ohnehin schon dafür, dass sich nur noch wenige eine solche Karte leisten können. Das schon erwähnte Dementi stammt von Jeff Fisher, Leiter der Abteilung Personal Computing bei NVIDIA, welches er im Rahmen des RTX-Spark-Starts äußerte.

Auf eine schriftliche Aussage seitens NVIDIA warten wir vergebens. Gegenüber Roman Hartung alias der8auer gibt es diese offenbar aber schon. Diese deckt sich mit der Aussage von Fisher:

Interessanter sind aber die Aussagen eines nicht genannten Boardpartners von NVIDIA:

Offenbar hat NVIDIA seine Partner nicht darüber informiert, dass die GeForce RTX 5090 den EOL-Status erreicht haben soll. Allerdings kann der nicht genannte Boardpartner keinerlei GB202-Chips zusammen mit den 32 GB GDDR7-Speicher mehr kaufen. Es ist auch unklar, ob dies in Zukunft wieder möglich sein wird. Die sonst üblichen Nachbestellungen sind in der aktuellen Phase ebenfalls nicht möglich.

Ein Zulieferer der Boardpartner, der diese mit Kühlern beliefert, äußerte sich wie folgt:

Demnach stellt man hier rückläufige Bestellungen fest. Vor allem ab dem ersten Quartal 2027 erwartet man deutlich weniger Bestellungen für die Kühllösungen. Für das zweite Quartal sollen noch gar keine Bestellungen eingegangen sein.

Ob EOL oder nicht – für Endkunden dürfte letztlich weniger die Frage ausschlaggebend sein, ob NVIDIA die GeForce RTX 5090 offiziell weiterhin im Programm führt. Entscheidend ist vielmehr, in welchen Stückzahlen die Grafikkarte künftig tatsächlich in den Handel gelangt und wie sich ihre Preise entwickeln.

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